Zweites Deutsches Fernsehen öffnet sein Dokumentensammlung z. Hd. Wissenschaft und Wissenschaft

Im Rahmen des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft DFG geförderten Programms “E-Research-Technologien” soll in den nächsten zwei Jahren eine Suchoberfläche aufgebaut werden, mit deren Hilfe die Wissenschaftscommunity zukünftig online Daten aus dem ZDF-Fernseharchiv erforschen kann. Das hat der Mainzer Sender nun angekündigt, der die Koopeation als “weiteren Schritt in Richtung Transparenz” erachtet.

© ZDF/Markus Hintzen

“Im Medienzeitalter sind die Rundfunkarchive zu einer Form des medialen Gedächtnisses geworden, ohne die sich Zeitgeschichte nicht mehr erzählen lässt”, sagte ZDF-Intendant Thomas Bellut. “Das ZDF ist sich dieser Verantwortung bewusst und engagiert sich darum seit vielen Jahren dafür, Wissenschaft und Forschung, aber auch der Öffentlichkeit im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten Zugang zu seinem Archivgut zu eröffnen.”  

Die UB Leipzig soll die neue Recherchemöglichkeit entwickeln. Sie verfügt schon jetzt auf dem Gebiet der medienübergreifenden Suchmaschinen über Kompetenz und betreibt zudem den Fachinformationsdienst für Medien-, Kommunikations- und Filmwissenschaft “adlr.link”, wo derzeit in rund drei Millionen Datensätzen nach Literatur, AV-Medien und Onlineressourcen recherchiert werden kann.

Prof. Dr. Ulrich Johannes Schneider, Direktor der Universitätsbibliothek Leipzig und Initiator des Pilotprojekts: “Die Zusammenarbeit mit dem ZDF bei diesem innovativen Projekt war von Anfang an sehr konstruktiv und offen. Unsere Projektpartnerschaft stellt eine am Gemeinwohl orientierte Zusammenarbeit dar, die den Wandel der Medienarchive zu Kulturdatenbanken vollzieht.”