Zu Händen mRNS-Technologie des BioNTech-Teams – Budapester Zeitung

Deutscher Zukunftspreis

In der vergangenen Woche wurde der „Deutsche Zukunftspreis“ durch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in Berlin verliehen.

Ausgezeichnet wurde das Team um Dr. Özlem Türeci, Prof. Dr. Uğur Şahin, Prof. Dr. Katalin Karikó und Prof. Dr. Christoph Huber (v.l.) des Mainzer Biotechnologie-Unternehmens BioNTech für die Erforschung, Entwicklung und Herstellung eines mRNA-Impfstoffes gegen COVID-19. Mit der Entwicklung eines sicheren und wirksamen Impfstoffes haben die Forscher von BioNTech mutmaßlich Millionen von Menschen weltweit das Leben gerettet und vor schweren Krankheitsverläufen geschützt. Damit hat BioNTech binnen eines Jahres einen Meilenstein in der Bekämpfung der COVID-19-Pandemie gelegt. Der Preis ist mit 250.000 Euro dotiert. Ende der 1980er Jahre erkannte die Biochemikerin Katalin Karikó, dass künstlich hergestellte mRNA zur maßgeschneiderten und spezifischen Behandlung von Krankheiten eingesetzt werden könnten. Sie veränderte den Baustein der synthetischen RNA so, dass das Biomolekül für die medizinische Therapie genutzt werden kann. Diese Technologie wurde von den drei Ärzten, die BioNTech gegründet haben, angewandt und weiterentwickelt.

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