Wirtschaft: OMV pumpt Milliarden nachdem Schwechat und ins Weinviertel

Bis zum Jahr 2025 wird die OMV rund drei Milliarden Euro in Österreich investieren.

SCHWECHAT. Im Zuge der strategischen Neuausrichtung des Energiekonzerns fließt ein erheblicher Teil dieser Mittel u.a. in die Raffinerie Schwechat, wo um knapp 200 Millionen Euro eine neue Anlage zur Biodieselproduktion gestartet wird sowie nachhaltige Projekte zum Kunststoff-Recycling und zur Erzeugung von Wasserstoff in der Pipeline sind. Darüber hinaus setzt die OMV ihre Suche nach Erdöl- und Erdgasvorkommen im Marchfeld und im angrenzenden Weinviertel fort. „Damit gehen mehr als die Hälfte der geplanten Investitionen – über 1,5 Milliarden Euro – nach Niederösterreich“, kündigte Vorstandsvorsitzender Rainer Seele im Rahmen der Bilanzpressekonferenz über die OMV-Jahresergebnisse 2020 an.

Zur Öl- und Gasförderung in Österreich nahm der für das Bohrgeschäft zuständige OMV-Vorstand Johann Pleininger Stellung: „Im Inland wollen wir heuer pro Tag rund 20.000 Fass Öläquivalent (boe) produzieren, wovon jeweils in etwa die Hälfte auf Öl und Gas entfällt.“ Diese geförderte Menge entspreche zehn Prozent des Öl- und zehn Prozent des Gasbedarfs in Österreich. Mit den laufenden Projekten, die sich auch auf technische in Österreich entwickelte Innovationen stützen, „planen wir die Produktion in den nächsten fünf Jahren auf diesem Niveau zu halten“, gab Pleininger bekannt.

Ein Drittel der vorgesehenen OMV-Investitionen – rund eine Milliarde Euro – fließen in nachhaltige Projekte. „Wir werden aber auch die notwendigen Mittel bereitstellen, damit wir unsere hochwertige Förderung von Öl und Gas in Österreich aufrechterhalten. Wir brauchen diese Rohstoffe in den nächsten Jahren noch, um aus ihnen in Schwechat hochwertige Produkte erzeugen zu können“, unterstrich OMV-Chef Rainer Seele.

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