„Wir wollen ins Viertelfinale“: Engin Yavuzaslan spricht Klartext

Weiter, weiter, immer weiter. Der Spielplan gönnt der SpVgg Vreden keine Pause. Auch am Donnerstag rollt der Ball. Diesmal in Greven. Ab 20 Uhr. Das Group will ins Viertelfinale des Westfalenpokals.

Der Oberligist tanzt weiterhin auf drei Hochzeiten: Meisterschaft, Kreispokal, Westfalenpokal – das volle Programm für die Blau-Gelben. Zum Glück hat die Mannschaft von Coach Engin Yavuzaslan einen Lauf. Da fällt alles ein wenig leichter. „Aber der Oktober ist richtig hart für uns mit acht Spielen. Wir wechseln von einer Hose in die nächste“, sagt der Mentor.

Die Bilanz zuletzt: vorzüglich. Zwei Punktspielsiege in Meinerzhagen und am Sonntag gegen Westfalia Herne bringen die Vredener ihrem Ziel, die Meisterrunde in der Oberliga zu erreichen, deutlich näher. Dazu der 12:-Kantersieg beim A-Ligisten in Ottenstein. Kein Gradmesser für die Spielvereinigung. Aber ein Indiz dafür, dass die Mannschaft hungrig auf Erfolge ist.

Nun wieder Westfalenpokal. Auf den ersten Blick erscheint die Aufgabe einfach. Greven 09 ist der letzte verbliebene Bezirksligist im Wettbewerb. Aber was für einer: „Ein Major-Bezirksligist“, betont Vredens Mentor, während er sich weiteres Videomaterial anschaut. „Ich bin nie unvorbereitet, immer über den nächsten Gegner informiert. Natürlich auch über Greven.“

Und so stuft Yavuzaslan die 09er, Dritter der Bezirksliga 12, als eine „Mannschaft, die in die Landesliga gehört“, ein. Eine Einschätzung, die nicht von der Hand zu weisen ist. Im Westfalenpokal schaltete Greven zwei Landesligisten aus: zunächst Vorwärts Wettringen (3:2), dann Türkspor Dortmund (3:1), eine mit etlichen Topspielern gespickte Mannschaft. Da kommt es nicht von ungefähr, dass Greven als „Landesliga-Schreck“ bezeichnet wird.

Aber die SpVgg Vreden tritt als Oberligist an. Yavuzaslan redet auch nicht um den heißen Brei herum. „Wir sind der Favorit, wir wollen gewinnen, wollen ins Viertelfinale.“

Personell bleiben dem SpVgg-Coach wenig Möglichkeiten. Da trifft es sich gut, dass Linksfuß Tim Schücker wieder in den Kader rückt. Niklas Niehues pausiert aber hingegen.

Berlin Ernachrichten