weltweite Seuche bringt Wandel welcher Dating-Szene

Dating ohne Alkohol, dafür mit Hobbys – die Dating-App Bumble hat in einer Umfrage die Dating-Trends des kommenden Jahres ermittelt. Die Pandemie hat deutliche Spuren hinterlassen.

Beziehungen sind – wenn man bedenkt, auf welche Art und Weise sie zustande kommen, benannt oder geführt werden – auch nur Modeerscheinungen. Eine Umfrage der Online-Dating App Bumble unter ihren Nutzerinnen und Nutzern zeigt, welche Dating-Trends uns im kommenden Jahr erwarten werden. Eindeutig ist – die Pandemie hat ihre Spuren hinterlassen. 

Bereit für den Neustart

Für fast die Hälfte der deutschen Alleinstehenden hat die Pandemie die Erwartungen an die Partnersuche deutlich verändert. Sie sind „Resetters“ – nach dem Reset-Knopf – und bereit beim Daten neu durchzustarten. Für 31 Prozent der Generation-Z Singles (also ab Jahrgang 1997) hat die Pandemie drastisch verändert, was der Partner oder die Partnerin mitbringen soll.

Allzu konkret sind die Vorstellungen aber noch nicht, wie der Begriff des „Explori-dating“ zeigt. 45 Prozent der deutschen Singles meinen, sie würden ihre Einstellung zum Dating als „explorativ“ beschreiben. Sie gehen ohne die Erwartung, einen fixen „Typ“ kennenlernen zu wollen auf Dates.

Alkoholfreies Dating

Während der Pandemie und der vermehrten Zeit zu Hause haben fast die Hälfte der deutschen Singles (46 Prozent) ein neues Hobby für sich entdeckt. Dieses soll nun auch beim Kennenlernen eines potenziellen Gegenübers aktiv weiter ausgeführt werden. Bei einem „Hobby Date“ sollen über Aktivitäten wie Kochen, Fotografieren, Fußball oder Konzerte eine Verbindung entstehen.

Das eigentlich klassische Date, das Treffen bei einem Glas Wein oder einem Drink, könnte 2022 abgelöst werden. Mittlerweile können sich auch 34 Prozent der Befragten vorstellen, ohne alkoholische Getränke zu daten.

Wer ganz verzichtet

Mehr Menschen als vor der Pandemie entscheiden sich auch ganz bewusst dafür, gar nicht zu daten. Sie bleiben „consciously“, also bewusst Single. 54 Prozent der Befragten gehen nach der Pandemie bewusster damit um, wie, wann und wen sie daten und bleiben lieber auch einmal etwas länger Single.

(red)

Berlin Ernachrichten