Warum manche Glücksspieler Casual Dating bevorzugen

Soziale Kontakte und neue Bekanntschaften entstehen dabei nicht selten innerhalb von Online-Games, die von einer großen Community genutzt werden. Und bei der Gamer-Szene handelt es sich nicht nur um junge Menschen. Die deutsche Unternehmungsberatung „Deloitte“ hat schon vor einigen Jahren herausgefunden, dass allein in Deutschland rund 40% der Bevölkerung Videospiele spielen. Schon bei den Frauen handelte es sich zu diesem Zeitpunkt um rund 16,4 Millionen Spielerinnen. Es gibt also genug Männer und Frauen, die das gleiche Hobby teilen, warum bevorzugen Gamer also im Allgemeinen auch im Schlafzimmer wechselhafte Spielpartner und nicht einen Komplizen für den erotischen Koop-Modus?

  1. Mehr Zeit für Hobbies
  2. Keine Notwendigkeit, eine Familie zu gründen
  3. Immer wieder jemanden kennenlernen
  4. Dating auf einfache Weise

1. Mehr Zeit für Hobbies

Was ist wohl das liebste Hobby der Gamer? Richtig, Zocken – und das funktioniert in einer Beziehung nur bedingt. Mal davon abgesehen, dass es mittlerweile E-Sport gibt und Gaming somit sogar professionell und sehr rentabel betrieben werden kann. Vorausgesetzt, man gehört zu den Besten der Szene und hat das Zeug, um Profi-E-Sportler zu werden. Gaming ist ein Hobby, das zu jeder Jahres- und Tageszeit betrieben werden kann. Sich nach einem harten Arbeitstag auf die Couch zu setzen und mit Freundin online eine Runde zu spielen und gilt als entspannter, als noch den Abend in realer Gesellschaft zu verbringen. Da aber auch körperliche Bedürfnisse hin und wieder gestillt werden müssen, wird in diesem Fall eher ein Casual-Dating-Anbieter herangezogen, statt einem Betreiber für die ernsthafte Partnersuche.

2. Keine Notwendigkeit, eine Familie zu gründen

Wussten Sie, dass in Deutschland rund 55% der 30-55-Jährigen zu den Gamern gehören? Kombiniert mit der Tatsache, dass in der heutigen Zeit, viele Menschen eher auf Karriere bedacht sind und froh sind, wenn sie Zeit für sich haben, lässt es darauf schließen, dass die Familienplanung nicht an erster Stelle steht. Ihnen reicht das Familienleben, dass sie in Simulationsspielen erleben und auf das sie im Real-Life nach der Arbeit gerne verzichten können. Gamer können sehr gesellige Menschen sein, sind aber auch froh, wenn sie ihre wertvolle Zeit dafür nutzen können, um ihrem Hobby nachzugehen.

3. Immer wieder jemanden kennenlernen

Gerade beim Online-Gaming lernen die Spieler immer wieder neue Leute kennen und haben damit oftmals einen großen Bekanntenkreis, der sich über die ganze Welt ziehen kann. Welcher Partner würde es schon toll finden, wenn der oder die Partnerin die ganze Zeit neue Leute online kennenlernt und mit ihnen fast mehr Zeit als mit einem selbst verbringt. Aus dem Grund wird auch beim Online-Dating eher der Fokus daraufgelegt, immer wieder neue Leute kennenzulernen und so kurzzeitige Arrangements zu vereinbaren. Auch, wenn sie nicht so wirken, sind Gamer in der Regel sehr kontaktfreudig und aufgeschlossen.