Volksrepublik China testet Technologie für jedes Landungskontrolle von Raketenverkleidungen – Xinhua

Eine Trägerrakete des Typs Langer Marsch-6 hebt mit der Satellitengruppe Zhongzi-02 an Bord vom Weltraumbahnhof Taiyuan in der Provinz Shanxi in Nordchina ab, 9. Juli 2021. (Foto von Zheng Taotao/Xinhua)

BEIJING, 23. Juli (Xinhua) — China hat laut der chinesischen Akademie für Weltraumstartsystem-Technologie erfolgreich eine Technologie getestet, die die Landestellen von herabfallenden Raketenverkleidungen kontrollieren kann.

Der Test wurde nach Angaben der Akademie nach dem Start einer Rakete des Typs Langer Marsch-2C am Montagmorgen durchgeführt.

Der Test löste das Problem der strukturellen Zerstörung von Verkleidungen beim Wiedereintritt. Es war das erste Mal, dass China eine Verkleidung mit Hilfe eines Fallschirms landete und es wurde eine solide Grundlage für die genau kontrollierte Landung von Raketenverkleidungen in Zukunft gelegt, erklärte die Akademie.

China startete am Montag um 8:19 Uhr Ortszeit Beijing eine neue Gruppe von Fernerkundungssatelliten vom Weltraumbahnhof Xichang in der Provinz Sichuan im Südwesten Chinas.

Die von der chinesischen Akademie für Weltraumstartsystem-Technologie entwickelte Trägerrakete Langer Marsch-2C misst 43 Meter in der Länge und hat eine Startmasse von 242 Tonnen. Ihre Verkleidung war ein wesentlicher Bestandteil der Raketenspitze, der die Nutzlast schützte.

Bei der in der Verkleidung getesteten Technologie handelte es sich um ein Fallschirmsystem mit elektronischer Steuerung, das den Status des Wiedereintrittsflugs in Echtzeit überwacht.

Mit der neuen Technologie öffnet sich ein Fallschirm, wenn eine Verkleidung in eine bestimmte Höhe fällt und die Bedingungen für die Entfaltung des Fallschirms erfüllt sind, um die Verkleidung abzubremsen.

Während des Abstiegs wirft eine Verkleidung dann in einer bestimmten Höhe ihren Bremsschirm ab, öffnet ihren Parafoil-Fallschirm und leitet somit ein zweites Mal eine Abbremsung ein. Anschließend landet die Verkleidung unter weiterer Abbremsung kontrolliert in einem sicheren Bereich.

Die Technologie ist laut der Akademie in der Lage, die ursprüngliche projizierte Landefläche der Verkleidung um mehr als 80 Prozent zu verringern, was die Sicherheit deutlich erhöht und den Evakuierungsdruck in diesem Bereich verringert.

Das Forscherteam der Raketenserie Langer Marsch-2C plant im kommenden Jahr bei Starts weitere Tests der Landungstechnologie für Raketenverkleidungen.

(gemäß der Nachrichtenagentur Xinhua)