Veoneer: Qualcomm fährt Magna in die Truppenschau – Bietergefecht um schwedischen Technologie-Konzern im Hauch?

Eigentlich schien die Sache zwischen dem Magna und dem schwedischen Autotechnologie-Produzenten  Veoneer geklärt. Die österreichisch-kanadischen Magna-Gruppe hatte 3,8 Milliarden Dollar geboten für den Anbieters von Fahrer-Assistenzsystemen geboten und das Management schon auf seiner Seite gehabt. Jetzt hat sich allerdings Qualcomm in die Übernahme eingeschaltet und die Schweden möchten sich das Angebot jetzt auch noch anhören

Veoneer immer mehr wert

An der Börse waren die Schweden zunächst 2,2 Milliarden Dollar wert. Dann kam Magna mit einem Gebot von 3,8 Milliarden Dollar um die Ecke – eigentlich ein guter Deal. Doch jetzt packt Qualcomm noch einmal 800 Millionen Dollar oben drauf und bietet 4,6 Milliarden Dollar für Veoneer. Klar das die Schweden hier hellhörig geworden sind. Jetzt möchten sie sich auch das Angebot von Qualcomm genau anhören und die bisherige Abmachung mit Magna ermöglicht ihnen das.  Am Sonntag erklärte Veoneer, es gebe in der Vereinbarung mit Magna eine Klausel, die es Veoneer erlaube, sich bei einem höherwertigen Angebot auch die Offerte eines anderen Interessenten anzuschauen.

Wie reagiert jetzt Magna?

Börsianer schließen nicht aus, dass sich das Bietergefecht um Veoneeer noch fortsetzen könnte. Allerdings hat sich Magna noch nicht zu seinem weiteren Vorgehen geäußert. An der Börse kommen die Gespräche allerdings heute nicht so gut an. Aller drei Papiere liegen im Minus.

Redaktion onvista / Reuters

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