Unterkulm erzählt mit neuen Mitteln vom Leben in welcher Pfarrgemeinde

Wie die Gemeinde Unterkulm mitteilt, wird ab sofort verstärkt auf digitale Medien gesetzt, um die Bürger für die politischen Belange des Dorfes zu begeistern.

Unterkulm – Gemeindeverwaltung Eingang – Unterkulm – Nau

Ad

Unterkulm will die Bevölkerung künftig auch mit einer Website in einfacher Sprache, mit Videos oder Podcasts informieren. Den Anfang macht Gemeindeammann Emil Huber gleich selber und richtet sich mit einer Videobotschaft an die Unterkulmer.

Es ist nicht einfach, die Bevölkerung über politische Sachgeschäfte zu informieren. Früher haben alle die gleiche Zeitung gelesen, haben sich am Stammtisch von der Gemeindeversammlung erzählt oder der Tratsch hat sich ausgehend von der kleinen Plauderei in der Bäckerei bald über das ganze Dorf verbreitet.

Heute gibt es eine unüberschaubare Anzahl von Newsplattformen und sozialen Medien. Junge Leute hören Podcasts, schauen lustige Kurzvideos auf Englisch oder chatten mit anderen Interessierten aus der ganzen Welt über einen Seitenaspekt ihres seltenen Hobbies.

«Alte» und «neue» Medien existieren alle gleichzeitig

«Alte» und «neue» Medien existieren alle gleichzeitig und die Gemeinde kann kaum noch ganz verschiedene Bevölkerungskreise alle auf demselben Kanal erreichen. Gleichzeitig möchte und muss sie aber alle Stimmberechtigten für die politischen Sachgeschäfte im Dorf interessieren.

Digitale Medien sind sehr schnell. Weil nichts gesetzt oder gedruckt werden muss, kann Zeit und Geld eingespart werden. Ausserdem können Menschen mit einer Sehschwäche oder mit weniger guten Sprachkenntnissen einfacher und ortsunabhängig erreicht werden.

Deshalb will die Gemeinde Unterkulm künftig zusätzlich auch mit digitalen Mitteln informieren. Der erste Schritt ist unter gv.unterkulm.ch abrufbar.

Dem Gemeinderat ist es sehr wichtig, dass wir wieder mehr Menschen für die Kommunalpolitik interessieren können. Zuletzt waren an den Gemeindeversammlungen nur noch sehr wenige Stimmberechtigte.

Eine Videobotschaft von Gemeindeammann Emil Huber

Für die Qualität der demokratischen Entscheide braucht es aber eine breite Abstützung. Wir erhoffen uns, dass wir mit diesen neuen Kommunikationsmitteln neue, vielleicht auch jüngere Kreise, erreichen können.

Mit einer Umfrage möchte der Gemeinderat ausserdem bei der Bevölkerung abtasten, welche Kommunikationsmittel bevorzugt werden und wie Sie sich die Informationen über die Gemeindethemen wünschen. Den Anfang macht Gemeindeammann Emil Huber gleich selber.

In einer Videobotschaft richtet er sich an die Unterkulmer und erzählt von den Kommunikationsplänen der Gemeinde. Die Umfrage und die Videobotschaft finden sich auf der neuen Plattform.

Berlin Ernachrichten