Take-Two Vorsitzender des Vorstands: ‘Wunsch nachher interaktiver Unterhaltung wächst weiter’

Da die Coronavirus-Pandemie die Menschen auf ihr Zuhause beschränkte, boomte die weltweite Spieleindustrie im vergangenen Jahr aufgrund der höheren Nachfrage nach Indoor-Unterhaltungsmitteln. Folglich gerieten Unternehmen, die in diesem Bereich tätig sind, ins Rampenlicht, was zu einer höheren kartellrechtlichen Aktivität führte.

Darüber hinaus hat Microsoft kürzlich angekündigt, dass sein Windows 11 in der zweiten Hälfte des Jahres 2021 auf den Markt kommen soll. Die neueste Version des Betriebssystems wird mit einer „Store-in-Store“-Funktion ausgestattet sein, die für Spielehersteller von großer Bedeutung sein wird.

Kommentare von Strauss Zelnick zum „TechCheck“ von CNBC:

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In der CNBC-Sendung „TechCheck“ äußerte sich der CEO von Take-Two Interactive Software Inc. (NASDAQ: TTWO), Strauss Zelnick, zu dem möglichst positiven Ausgang der App-Store-Untersuchung.

Das beste Ergebnis ist auch das wahrscheinlichste Ergebnis, nämlich dass die Vertriebskosten für uns sinken werden, was zu mehr Marge führt, weil es mehr Wettbewerb gibt.

Zelnick erkannte Apples Stärke im Bereich der bezahlten Spiele an, obwohl Android eine größere Plattform ist, betonte aber, dass es für ein Unternehmen unwahrscheinlich sei, „ein Publikum auf einer kontinuierlichen Basis zu aggregieren oder zu kontrollieren“.

Der Wunsch nach interaktiver Unterhaltung wächst weiter. Es ist die am schnellsten wachsende Kategorie in der audiovisuellen Unterhaltung. Ich erwarte nicht, dass sich das in nächster Zeit ändern wird, fügte er hinzu.

Partnerschaft von Take-Two mit Tencent in China

Take-Two ist vor allem für sein weltberühmtes Franchise Grand Theft Auto (GTA) bekannt und hat sich kürzlich mit Tencent zusammengetan, das derzeit inmitten von Chinas Durchgreifen gegen Technologiegiganten mit Gegenwind konfrontiert ist. Laut Zelnick macht ihn die Entwicklung jedoch nicht nervös, was die zukünftige Zusammenarbeit mit chinesischen Spielefirmen angeht. Die Partnerschaft mit Tencent, fügte er hinzu, sei erfolgreich gewesen.

In seinem Interview auf CNBC äußerte sich der CEO auch zur Rolle der Regierung beim Schutz der Privatwirtschaft vor Sicherheitsverletzungen und Ransomware-Angriffen. Er sagte:

Die US-Regierung beginnt zu verstehen, dass private Unternehmen, die gegen Lösegeld erpresst werden, zu einem öffentlichen Problem werden. Wenn Versorgungsunternehmen angegriffen werden können, wenn Stromnetze ausfallen können, ist das keine Kleinigkeit mehr. Die US-Regierung versucht, mehr zu tun, sie muss viel mehr tun. Wir alle müssen sehr wachsam sein. Wir dürfen unsere Sicherheit nicht als selbstverständlich ansehen.

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