sterbliche Überreste aufwärts Kirchhof verscharrt: Tötungsfantasien übelster Klasse: Urteil nachher brutalem Mord – Unterhaltung

Im April 2020 lockte die Frau zusammen mit ihrem neuen Freund, dem 24-Jährigen, das Opfer nach Hannover. “Sie haben ihm eine Falle gestellt”, sagte Joseph. Sie habe so getan, als könne ihr Ex-Freund sich ihr noch einmal nähern. Der 24-Jährige besorgte ein japanisches Kurzschwert, laut Gericht messerscharf geschliffen. Man vereinbarte einen Termin für ein Treffen, die junge Frau bot an, ihn von der Straßenbahn abzuholen – gleichsam als vertrauensbildende Maßnahme. Hätte sie sich dazu nicht entschieden, könnte der Mann möglicherweise noch leben, meinte der Richter. “Das nennt man Heimtücke.”

In der Wohnung des 24-Jährigen überwältigte der junge Mann das Opfer mit Pfefferspray, dann tötete er es – mit Stichen in den Oberkörper, in den Hals. Schon die Zahl der Stiche sei nicht mit Notwehr in Einklang zu bringen, sagte der Richter. Der 24-Jährige hatte nämlich behauptet, sein Opfer habe ihn mit dem Schwert angegriffen und an der Hand verletzt. Der junge Mann besorgte einen Koffer, um die Leiche zu einem Friedhof zu bringen und dort notdürftig zu verscharren.

Reue oder Bedauern habe keiner der beiden gezeigt – und es seien weitere Taten von dem 24-Jährigen zu erwarten, der im Chat auch andere Menschen bedroht habe; es gab eine ganze Liste. In der psychiatrischen Klinik werde darüber zu sprechen sein, sagte der Richter: “Das wird sicher dauern, daran zu arbeiten.”

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