Statistik: Hoch 30.000 Menschen sind 2020 an Corona gestorben – Unterhaltung

Insgesamt erfasst die vorläufige Statistik 985.620 Verstorbene bundesweit. Die mit Abstand häufigste Todesursache waren demnach Krankheiten des Kreislaufsystems. Tödlicher als das Coronavirus waren auch Krebserkrankungen, Krankheiten des Atmungssystems, psychische und Verhaltensstörungen sowie Stoffwechselerkrankungen.

Positiv wertete Klüsener, dass die Zahl der Suizide im Jahr 2020 nach der vorläufigen Auswertung bei 8565 und damit bislang leicht unter dem Wert von 2019 mit 9041 Selbsttötungen lag. “Die Sorge, dass Isolation zu mehr Selbsttötungen führen könnte, war schließlich groß.”

Mit 30.136 an Corona Verstorbenen weist die Destatis-Statistik eine Differenz zu den Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) auf. Sie zählen 41 476 verstorbene Covid-19-Fälle für das Jahr 2020. Das Statistische Bundesamt erklärte dies einerseits mit der Vorläufigkeit der eigenen Daten. Zudem seien die Unterschiede zwischen den Ergebnissen der Todesursachenstatistik und der Meldungen nach Infektionsschutzgesetz dafür verantwortlich. Covid-19-Sterbefälle werden demnach auf zwei Meldewegen erfasst: Zum einen über die amtliche Todesursachenstatistik, zum anderen über die Meldepflichten nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG). Das RKI und die Landesgesundheitsbehörden veröffentlichen Covid-19-Sterbefallzahlen nach dem IfSG.

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