Speicher-Technologie im Smart Home – Smart Home – Smarthouse-Pro

Smart-Home-Geräte müssen Daten verarbeiten, vernetzt sein und brauchen entsprechende Rechenleistung. Doch in vielen intelligenten Devices ist auch eine Form von Datenspeicher verbaut, um effektiv zu arbeiten. Kingston Technology erläutert die Speicher-Komponenten im Smart Home.

Nicht nur in PCs und Laptops finden sich Speicher-Komponenten wie SSDs. Auch in Smart-Home-Geräten sind Speicher-Lösungen nötig. Die Anzahl der Smart-Home-Haushalte steigt dabei konstant an, sei es wegen Staubsaugrobotern, Smartwatches oder Smart TVs. Dabei kommen unter anderem eingebettete DRAM-Komponenten, Multimediakarten oder auch sogenannte Package-on-Package-Speicher (ePOP) zum Einsatz.

Haushaltsroboter

© Kingston

Smart-Home-Geräte sind oftmals auf eine integrierte Speicher-Lösung angewiesen. Es reicht nicht immer nur, die Daten verarbeiten zu können, sondern sie müssen auch zwischengespeichert werden.

Laut der International Federation of Robotics wurden 2019 weltweit rund 22,1 Millionen Haushaltsroboter verkauft. Die Rasenmäh- und Staubsaugroboter verfügen oftmals über integrierte DRAM-Komponenten mit einer Kapazität von zwei bis vier Gigabyte, um ständig genutzte Informationen wie Navigationsdaten zwischenzuspeichern. Für Daten, die permanent gespeichert werden wie Betriebssysteme, sind eingebettete Multimediacontroller (eMMC) im Einsatz. Die Komponenten sind nur wenige Millimeter groß und werden immer häufiger in mobilen internetfähigen Geräten für EndnutzerInnen verwendet.

Wearables

Für platzkritische Geräte wie Smartwatches und andere Wearables werden zusätzlich oft ePOP-Speicher verwendet, die über Kapazitäten zwischen vier und acht Gigabyte verfügen. Die Lösung kombiniert die eMMC und DRAM-Speicher-Komponenten in einem etwa ein Quadratzentimeter großen Paket. Genutzt werden die Lösungen auch unter anderem als Zwischenspeicher sowie für das Hosten des Betriebssystems und Speichern diverser Apps.

Smart TVs

Kingston Smart Home Speicher Vernetzung Smart TV VR Brille Spielekonsole Smart Home Device TV Set-up Box

© Kingston

Neben integrierten Speicher-Komponenten sind auch externe Lösungen wie SD- und microSD-Karten sowie USB-Sticks für viele Devices nötig.

Im Jahr 2020 betrug der Anteil von internetfähigen Smart-TV-Geräten in Deutschland 60 Prozent. Smart-TV-Geräte sind in der Hinsicht auf die Speicher-Technologie jedoch etwas komplexer. Die oft Android-basierten Geräte ähneln in ihrer Funktionsweise eher Tablets und Laptops. Um Angebote von Streaming-Diensten, Features wie Web-Browsing oder Aufnahme-Funktionen zu ermöglichen, werden die Geräte neben integrierten DRAM-Komponenten und Multimediakarten häufig mit SSD-Festplatten ausgestattet. Diese ermöglichen einen entsprechend leistungsstarken Zwischenspeicher und die Grundlage für das Betriebssystem sowie das Speichern diverser Apps.

Externer Speicher

Neben integrierten Speicher-Komponenten verwenden viele vernetzte Devices auch externe Lösungen. In Kameras, VR-Brillen und auch Druckern werden zusätzlich USB-Sticks, SD- und microSD-Karten genutzt. “Man sieht sie nicht, aber in einem Großteil der digitalen Geräte, mit denen viele von uns im Alltag in Berührung kommen, ist mit Sicherheit der eine oder andere Speichertyp verbaut”, sagt Christian Marhöfer, Regional Director bei Kingston Technology.

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