Soziale und ökologische Gehorchen welcher Wirtschaft stossen hinauf Einspruch

Mit den sozialen und ökologischen Folgen des Wirtschaftssystems in der Schweiz ist ein beträchtlicher Teil der Bevölkerung nicht einverstanden.

Das Logo von Solidar Suisse auf einem Ball. – Keystone

Das geht aus einer Umfrage von Solidar Suisse, der früheren Ausland-Abteilung des Schweizerischen Arbeiterhilfswerks (SAH), hervor. Dass «unser Wirtschaftssystem» Menschen «ausbeutet» und «ungerecht» sei, fanden 37 Prozent der 1005 im Mai online befragten Personen zwischen 18 und 69 Jahren, wie Solidar Suisse am Montag mitteilte. 49 Prozent der Befragten fand allerdings auch, dass dies nicht wesentlich verändert werden könne.

Die «Steuervermeidung» von Grosskonzernen müsse durch politische Massnahmen beendet werden, fanden 34 Prozent «voll und ganz» und 32 Prozent «eher». 29 Prozent der Befragten stimmten einer strengeren Regulierung von Grosskonzernen in ihrer Wirkung auf die Umwelt «ganz» und 42 Prozent «eher» zu.

Die Wirtschaft der Schweiz sei eher an der Profitmaximierung einzelner Unternehmen als am Gemeinwohl orientiert, fanden 45 Prozent der Befragten als grösste Gruppe.

Solidar Suisse versteht sich als politisch linkes Hilfswerk und Non-Profit-Organisation, die auf vier Kontinenten in Entwicklungs- und Schwellenländern humanitäre Hilfe leistet. Gründer- und Trägerorganisationen sind die SP Schweiz und der Schweizerische Gewerkschaftsbund (SGB).

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