Solche sechs Talente stillstehen in Windeseile im Landesfinale

„Das war ganz großes Kino: Super Stimmung, ausgezeichnete Auftritte”, so evaluierte Rapid-Stimme und Talente-Coach Andy Marek die Performance von den jungen Musikanten und Sängern im Halbfinale der Castingshow „NÖN sucht das größte Talent”. Das Musik-Spektakel spielte sich im St. Pöltner Einkaufszentrum „Traisenpark” ab.

Zehn Kandidatinnen und ein Kandidat bewarben sich um nur sechs Tickets ins Landesfinale, das nächste Woche, am Samstag, 13. November, um 19.30 Uhr in der Messe Wieselburg steigt.

Und es war ein Nervenkitzel. Denn nicht nur das Verdikt der Jury entschied. Auch die telefonische Abstimmung des Publikums spielte eine wichtige Rolle. Über 7.700 Anrufe gingen innerhalb von 12 Minuten ein und wie Co-Moderator Lukas Marek bestätigte: „Heute gab es wieder den Fall, dass jemand, der unter den Top sechs von der Jury war, rausgefallen ist, weil er zu wenig Anrufe erhalten hat. Aber andererseits hat es jemand dadurch geschafft, in die Top sechs reinzurutschen”.

Das Halbfinale eröffnete Kristina Pucher aus Theresienfeld (Bezirk Wiener Neustadt-Land). Die 20-jährige Sängerin und zugleich auch Managementstudentin gab den Song „A Star Is Born” von Lady Gaga und Bradley Cooper zum Besten. „Kristina, wie du mit deiner Stimme hinaufgehen kannst. Unglaublich!”, sagte Andy Marek direkt nach ihrem Auftritt. Ihre Löwenstimme begeisterte nicht nur Marek, sondern auch die Jury und das Publikum. Somit erhielt Pucher die Urkunde, die ihr den Weg in das Mostviertel-Finale ebnet.

Auch die junge Sängerin Maria Murlasits aus Berndorf (Bezirk Baden) war im Halbfinale zu sehen und vor allem zu hören. Die 17-Jährige komponierte ihren eigenen Song namens „Was hab ich falsch gemacht”. Nach ihrer Darbietung versicherte Marek der Schülerin des BISOP Baden: „Also heute hast du gar nichts falsch gemacht, Maria!”. Auch sie löste das Ticket für das Landesfinale.

Gute Chancen auf den Titel „Das größte Talent Niederösterreichs” hat das Erlauftal. Denn für die Finalshow qualifizierten sich gleich zwei Teilnehmer aus dieser Region, nämlich: Michael Gallistl aus Gaming und die Oberndorferin Lena Wieseneder (beide Bezirk Scheibbs). Der 29-jährige Produktionstechniker, der hobbymäßig auf Hochzeiten und Taufen singt und spielt, brachte das Lied „Hallelujah” zu Gehör. Die 17-jährige Sängerin Wieseneder begeisterte mit dem Song „Hello” von Adele.

Die NÖN-Bühne wird am 13. November auch Sophie Reishofer betreten. Die 17-Jährige wohnt im Bezirk Mödling und im St. Pöltner Traisenpark gab sie den Song „Gold von den Sternen” zum Besten. Das Lied war unter anderem auch im „Mozart! Das Musical” zu hören. 

Auf das Landesfinale bereitet sich auch Esther Großberger aus dem oberösterreichischen Gaflenz vor. Zum ersten Mal nahm sie an der NÖN-Talentshow im Jahr 2014 teil. Damals trat sie mit erst elf Jahren vor einem 400-köpfigen Publikum im Melker Einkaufszentrum Löwenpark auf und erhielt großen Applaus. Heuer performte die mittlerweile 18-jährige Polizeischülerin den Song „What If” von Kate Winslet.

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