So soll jener Neustart jener steirischen Wirtschaft gelingen « kleinezeitung.at

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Aus den USA und der EU werden die stärksten Industriedaten seit Jahrzehnten vermeldet. Auch in der Steiermark macht sich Zuversicht breit. Es gibt aber auch Risiken.

05.30 Uhr, 04. April 2021


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Der steirische Industrie-Präsident Stefan Stolitzka und RLB-Generaldirektor Martin Schaller © Marija Kanizaj

 

Geringe Auslastung sorgt für weitere Personaleinschnitte, jeder dritte Betrieb erwägt Stellenabbau – noch im Herbst 2020 spiegelten Prognosen dieses Zuschnitts die Lage in der steirischen Industrie wider. Das Bild hat sich gedreht, „die Aussichten sind heute viel besser, das verfestigt sich jetzt, insbesondere Asien, da vor allem China, und die USA ziehen an“, betont der steirische Industrie-Präsident Stefan Stolitzka. Im zweiten Quartal nächsten Jahres, so die Einschätzung, sollte man wieder das Vor-Corona-Niveau erreicht haben. Stolitzka: „Die Industrie kann beim Neustart der gesamten Wirtschaft der Motor sein.“ Insbesondere für die traditionell exportstarke Steiermark tun sich trotz anhaltender Pandemie-Kulisse – und damit einhergehenden Reisehemmnissen – derzeit große Chancen auf. Am Donnerstag haben sowohl die Wirtschaftsforscher von „IHS Markit“ für die Eurozone als auch das „Institute for Supply Management“ für die USA die stärksten Industriedaten seit Jahrzehnten vermeldet. Die Melange aus Nachzieheffekten, Coronahilfen und dem Konjunkturturbo in den beiden größten Volkswirtschaften der Welt, den USA und China, sorgen für Rückenwind.