So fördert St. Veit die Wirtschaft! • KLiCK Kärnten

„Mit der neuen Wirtschaftsförderung möchten wir vor allem das nachhaltige Schaffen von Arbeitsplätzen sowie die Nahversorgung und Belebung des Ortskerns und damit verbunden die Lebensqualität für die Bevölkerung sichern“, betont Bürgermeister Martin Kulmer (SPÖ). Diese Wirtschaftsförderung soll ein Anreiz für Neuansiedlungen sein, um das Angebot in St. Veit auszubauen, den Branchenmix zu verbessern und die Kaufkraft in der Stadt zu halten. Die vier Maßnahmen zur Wirtschaftsförderung im Überblick von „KLiCK Kärnten“.

1. Mietkostenzuschuss

Die erste Unternehmerin, die vom Mietkostenzuschuss für Neuansiedlungen im Innenstadtbereich profitiert, ist Madlen Kraml-Steiner, die mit ihrer Kreativ-Werkstatt „DieLaVendelMaus“ auf den Hauptplatz zieht. „Der neue, zentrale Standort ist größer und die Lage ideal – in der Innenstadt gibt es viel mehr Frequenz“, begründet Kraml-Steiner. Sie ist ab Mitte September auf dem Hauptplatz 15 (ehemals „Bild & Rahmen Koller“) zu finden.

Mit der Eröffnung ihres Geschenkladens machte sie sich im Jahr 2017 in St. Veit selbstständig und baute ihr Geschäftsmodell seither laufend weiter aus. Auf  der Suche nach einem Geschäftslokal war ihr die „Junge Wirtschaft St. Veit“ mit Martin Figge und seiner Stellvertreterin Jennifer Anderwald behilflich: „Wir helfen jungen Unternehmern gerne – schnell und unbürokratisch. Das ist uns in Zusammenarbeit mit der Stadt St. Veit auch dieses Mal sehr gut gelungen. Als Vertreter der jungen Selbstständigen freuen wir uns natürlich auch über die finanzielle Unterstützung, die von der Stadt zur Verfügung gestellt wird.“

2. Neue Arbeitsplätze

Bei der Neuschaffung von Jobs gewährt die Stadt eine Arbeitsplatz-Förderung

3. Neugründung und Ansiedlung

Neugründungen und Betriebsansiedlungen werden mit kostenloser Werbung im St. Veiter Stadtjournal und auf den LED-Überkopfanzeigen unterstützt.

4. Jungunternehmer-Förderung („Pop-up-Store“)

Gerade läuft gemeinsam mit der „Jungen Wirtschaft St. Veit“ eine Ausschreibung, bei der sich junge Unternehmer ein mietfreies Geschäftslokal in der Innenstadt sichern können. „Einerseits wird damit Jungunternehmern in der Gründungsphase geholfen, andererseits ist das ein aktiver Beitrag zur Innenstadt- Belebung“, fasst Bürgermeister Kulmer zusammen. Der Bewerbungsschluss wird bis 30. September 2021 verlängert. Die Antworten auf die fünf häufig gestellten Fragen sind unten zu finden.

 

Häufig gestellte Fragen

Wer kann sich für einen Pop-up-Store bewerben?

Unternehmensgründer, junge Selbstständige, innovative Jungunternehmer auf der Suche nach einem weiteren Standort.

Wie groß ist das Geschäftslokal?

Je nach Branche und Platzbedarf ab rund 50 Quadratmetern.

Ist das Geschäftslokal wirklich ein Jahr lang mietfrei?

Ja, wenn die Jury von Idee und Businessplan überzeugt ist.

Wie bewirbt man sich?

Einfach den Businessplan per E-Mail (office@popupstore-stveit.at) schicken. Wenn nötig, gibt es beim Erstellen des Businessplans Unterstützung von der „Jungen Wirtschaft“.

Gab es bereits einen Pop-up-Store in St. Veit? Ja, die erste Auflage gab es 2019. Die „Ja & Anders Kosmetikmanufaktur“ sicherte sich ein mietfreies Geschäftslokal und siedelte sich langfristig im Münzturm an.