Smartwatch oder Fitnesstracker: Dies sind die Unterschiede

Aktualisiert: 07.11.2021 – 11:16
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Der große Vergleich
Smartwatch oder Fitnesstracker? Das sind die größten Unterschiede!

Foto: Getty Images / Mikolette

Treiben zum Sport an: Smartwatches oder Fitnesstracker sind ideale Begleiter für die verschiedensten Trainingseinheiten.

Smartwatches und Fitnesstracker liegen im Trend. Aber wo liegen die Unterschiede? Hier lesen Sie, warum nicht jeder direkt eine Smartwatch braucht.

Deutschland ist im Fitnesswahn. Nicht ganz unschuldig sind da höchstwahrscheinlich die sogenannten Wearables. Smartwatches und Fitnesstracker gehören für Sportwütige seit geraumer Zeit zum Must-have beim Joggen, Trainieren oder Schwimmen. Die Geräte zählen Schritte, kalkulieren den Kalorienverbrauch und verfügen über weitere gesundheitsrelevante Datenerfassungen.

Wer kurz vor dem Kauf eines Wearables steht, fragt sich aber: Worin unterscheiden sich Smartwatch und Fitnesstracker überhaupt? Beim Blick auf den Preis lassen sich erste Vermutungen äußern: Denn eine Smartwatch ist preislich deutlich höher angesiedelt, was sie zunächst überlegener wirken lässt. Interessant ist aber, warum ein Fitnesstracker in den meisten Fällen schon vollkommen genügt. Wir verraten alles, was Sie über die Unterschiede von Smartwatches und Fitnesstrackern wissen müssen.

Smartwatch oder Fitnesstracker: Designtechnisch komplett unterschiedlich

Eine Gemeinsamkeit: Beide Geräte trägt man am Handgelenk. Der Look einer Smartwatch und eines Fitnesstrackers könnte aber unterschiedlicher nicht sein. Eine Smartwatch ist eine intelligente Uhr, die einer digitalen oder analogen Uhr zum Verwechseln ähnlich sieht. Das Handgelenk ziert ein großer Touchscreen, der mit den Fingern intuitiv bedient werden kann.

Ein Fitnesstracker hingegen hat meist ein längliches, schmales Display und ist nur mäßig gut mit den Fingern steuerbar. Das hat allerdings einen großen Effekt auf die Akkuleistung. Der Vorteil eines Fitnesstrackers ist nämlich: Er hält unfassbar lange durch. Eine Smartwatch hingegen verbrennt den Akku deutlich schneller. Wer Pech hat, muss die schlaue Uhr jede Nacht erneut aufladen.

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Was kann eine Smartwatch?

Eine Faustregel besagt: Eine Smartwatch ist eine Erweiterung des Smartphones. Sie ermöglicht sowohl Telefonie und SMS als auch Chatten und Co kurzerhand am Handgelenk. Mit dem Smartphone synchronisiert lässt sich hierüber Musik abspielen und Sie können sogar Ihre E-Mails auf Ihrer Smartwatch lesen. Darüber hinaus verfügt eine Smartwatch oft über gängige Tracker wie Schlafanalyse, Herzfrequenzmessung, Schrittzähler und Co.

Top-Modelle wie der Bestseller Apple Watch Series 7 können sogar den EKG-Wert messen. Besonders an der Apple Watch: Sie hat ein Always-On-Retina-Display. Das heißt: Die Uhr geht als digitale Uhr durch und zeigt dauerhaft die Uhrzeit am Handgelenk an. Das sieht edel aus und ersetzt eine vollwertige Uhr. Weitere gute Smartwatches gibt es von Huawei oder Samsung in schicken Designs.

Was kann ein Fitnesstracker?

Das Hauptaugenmerk eines Fitnesstrackers liegt – wie der Name bereits verrät – auf Fitness. Die Fitnessuhr erfasst Trainingswerte wie verbrannte Kalorien, Schritte, aber auch Gesundheitsdaten wie Puls, Herzfrequenz und Stresslevel. Auf Features wie Telefonie und Messenger-Dienste wird in den meisten Fällen verzichtet.

Eines der am besten bewerteten Modelle ist die Fitbit Charge 4. Nach über 54.000 Rezensionen erreicht der Fitnesstracker durchschnittlich 4,3 von 5 Sternen bei Amazon. Highlights sind eine Akkulaufzeit von bis zu sieben Tagen sowie die Aufzeichnung von Schlafphasen. Neuerdings können Nutzer mit dem Fitnesstracker sogar Nachrichten an dem Tracker beantworten, wenn das Smartphone mit ihm synchronisiert wird. Der Fitnesstracker kommt einer Smartwatch also verdächtig nah.

Die Vor- und Nachteile: Smartwatch vs. Fitnesstracker

Smartwatch Fitnesstracker

+ fungiert als Smartphone-Ergänzung

+ Look einer digitalen Uhr

+ kann mit Apps individualisiert werden

+ Messenger-Dienste nutzbar

+ Telefonie und SMS mit SIM-Kartennutzung

+ Fotos vom Handy einsehbar

+ Sensoren für Datenerfassung von Fitness und Gesundheit

– geringe Akkulaufzeit

– hoher Preis

+ Fokus auf Erfassung von Trainings- und Gesundheitsdaten

+ schlichtes, schmales Design

+ bietet tiefergehende Analysen (z. B. Schlafindex)

+ günstiger Preis

+ hohe Akkulaufzeit

+ neue Modelle mit Features wie Smartwatch

– Verzicht auf GPS und weitere nützliche Features

– nicht individualisierbar

– keine SIM-Kartennutzung möglich

Welches Gerät passt zu mir?

Ob Smartwatch oder Fitnesstracker: Beide Wearables bieten Vor- und Nachteile. Der größte Unterschied liegt glasklar in ihrem Look, ihrem Preis und der Bandbreite an Funktionen. Diese sind jedoch abzuwägen und von Modell zu Modell unterschiedlich. Wer jedoch gerne mit einer Uhr mehr als nur trainieren gehen will, der sollte sich eine Smartwatch näher anschauen.

Für alle, die wissen, dass sie das Gerät hauptsächlich im Fitnessstudio oder während der Trainingseinheiten verwenden wollen, empfiehlt sich ein Fitnesstracker. Die Kostenersparnis lohnt sich dann doch.

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