Sixt: Autovermieter ist Todesopfer eines Hackerangriffs geworden – Wirtschaft

Autovermieter Sixt ist Opfer eines Hackerangriffs geworden. Das teilte das im MDax gelistete Unternehmen am Sonntag mit. Die Störung sei frühzeitig bemerkt und Gegenmaßnahmen seien umgehend gemäß entsprechender Sicherheits-Protokolle eingeleitet worden. Über neue Erkenntnisse werde Sixt informieren, sobald diese vorlägen.

Sixt hatte am Freitag erhebliche technische Probleme eingeräumt. Nach BILD-Informationen traten die weltweiten Server-Probleme bereits Donnerstag auf. Am Flughafen in San Francisco ging stundenlang nichts mehr.

Seitdem bearbeiten die Mitarbeiter die Mietwagenanfragen händisch. Die Verträge werden ausgedruck und manuell ausgefüllt. Noch ist nicht absehbar, wie lange die Behebung des Schadens noch andauern wird.

Anfang April war auch der Windturbinenhersteller Nordex Ziel eines Hackerangriffs geworden.