“Selbst hoffe nicht”: “Sex Education”-Star erteilte eigenen Kindern Netflix-Verbot

Gillian Anderson möchte nicht, dass ihre Kinder “Intercourse Instruction” schauen.

bild: netflix

Gillian Anderson zählt seit Staffel eins zum Forged von “Sex Education” und ist aus der Serie nicht mehr wegzudenken: Sie spielt die Sextherapeutin Jean Milburn, die ihren Sohn Otis (Asa Butterfield) hin und wieder durch ihre offene Art in Verlegenheit bringt – auch vor seinen Freunden. Schließlich mischt sie sogar das Geschehen an der Moordale Significant nachhaltig auf.

Im Podcast “The Radio Instances” sprach die Schauspielerin, die einst durch “Akte X” weltberühmt wurde, nun über ihre eigenen Erziehungsmethoden. Sie selbst hat drei Kinder im Change von 26, 14 und 12 Jahren.

Kein “Intercourse Education and learning” für Gillian Andersons Kinder

Im Gespräch kommt es unter anderem um die Frage, ob “Sexual intercourse Education” womöglich sogar die persönliche sexuelle Aufklärung von Teenagern übernehmen kann. An der Stelle kommt Anderson schnell zu dem Ergebnis, dass die Exhibit sicherlich kein “Ersatz” für das Gespräch mit den Eltern ist, gleichwohl auch hier so manche Weisheit vermittelt wird. Schließlich lässt sich der Star zu einem Geständnis hinreißen: Sie möchte gar “nicht wahrhaben”, dass ihre Kinder ebenfalls bei Netflix einschalten könnten.

Wie sich dann im weiteren Verlauf herausstellt, sprach Anderson in Bezug auf “Sexual intercourse Education and learning” sogar bereits ein Streaming-Verbot für ihre (beiden jüngeren) Little ones aus. “Ich hoffe, sie haben es nicht gesehen”, berichtet sie, und erklärt weiter:

“Als die erste Staffel herauskam, habe ich ihnen gesagt, dass sie es nicht sehen dürfen.”

Allerdings ist sich die Schauspielerin durchaus darüber bewusst, dass sie ihrem Nachwuchs nicht einfach hinterherspionieren kann. “Ich kann nicht kontrollieren, was sie bei ihren Freunden tun. Ich habe keine Kontrolle darüber, was ihre Freunde ihnen zeigen”, fügt Anderson hinzu. Somit hat sie offenbar auch keine Gewissheit darüber, ob ihre Kinder zwischenzeitlich nicht doch vielleicht mal außer Haus reingeschaut haben.

Gillian Anderson gibt private Einblicke

Warum genau die Darstellerin ein Verbot ausgesprochen hat, bleibt übrigens unklar. Deutliche Sex-Szenen enthält die Serie eigentlich nicht, den einen oder anderen sehr pikanten Dialog hingegen schon.

Immerhin: Ein komplettes Tabuthema ist “Intercourse Schooling” (oder zumindest gewisse Themen daraus) bei Anderson daheim anscheinend keineswegs: “Ich habe mit ihnen Gespräche über bestimmte Aspekte der Serie geführt – und auch über die Bedeutung bestimmter Aspekte der Serie – und Gespräche, die normalerweise nicht im Fernsehen geführt werden und die für junge Leute sehr wichtig, wenn nicht sogar lebenswichtig sind.” Zudem betont die 53-Jährige, es sei generell essentiell für Heranwachsende zu wissen, dass sie auch mit “peinlichen” Dingen an ihre Eltern herantreten können.

(ju)

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