Sekundär Region: Materialmangel hat Wirtschaft starr im Stiel

Der Materialmangel hat die Wirtschaft seit Wochen fest im Griff. Jetzt erzählen regionale Firmen, wie knallhart es hinter den Kulissen zugeht und welche Folgen die Knappheit hat.

Von einem Tag auf den anderen kündigen Hersteller Verträge. Selbst wenn Festpreise für die Materialien – etwa Stahl oder Blech – in dem Papier stehen. Das ist rechtlich möglich. “Höhere Gewalt” lauten die zwei Zauberwörter, die dann zum Einsatz kommen. Meistens ist damit die Corona-Pandemie gemeint. Prinzipiell geht es um die – aus welchen Gründen auch immer – eingeschränkte Versorgung von Grundstoffen, die es braucht, um Produkte herzustellen. Danach bieten die Hersteller den Kunden dieselben Materialien erneut an. Allerdings deutlich teurer. Aus Festpreisen werden Tagespreise.

Die Preise für Holz und andere Baustoffe steigen auf dem Weltmarkt seit Wochen. Dafür gibt es mehrere Gründe, einer ragt jedoch heraus: In China und den USA hat sich die Wirtschaft rasant von dem Corona-Einbruch erholt.