OKUV Blaimschein setzt zweitrangig in Zukunft gen Erema Technologie

In Österreich ist der Beginn des Kunststoffrecyclings untrennbar mit dem Namen Osterberger Kunststoff Verwertung (OKUV) Blaimschein verbunden. Karl Blaimschein, der auf seinem landwirtschaftlichen Anwesen, dem Osterbergergut in St. Marien, Oberösterreich, das Unternehmen 1974 gründete, gilt als Recycling-Pionier. Dessen Sohn, Karl Blaimschein jun., etablierte das Unternehmen mit Lohn-Recycling als spezialisierten Nischenanbieter für Industriepartner aus der Kunststoffproduktion. Mit 1. Juni übernahm nun mit Michael Blaimschein die dritte Generation den Familienbetrieb, und das mit ebenso ambitionierten Zielen wie seine Vorgänger.

In Österreich ist der Beginn des Kunststoffrecyclings untrennbar mit dem Namen Osterberger Kunststoff Verwertung (OKUV) Blaimschein verbunden. Karl Blaimschein, der auf seinem landwirtschaftlichen Anwesen, dem Osterbergergut in St. Marien, Oberösterreich, das Unternehmen 1974 gründete, gilt als Recycling-Pionier. Dessen Sohn, Karl Blaimschein jun., etablierte das Unternehmen mit Lohn-Recycling als spezialisierten Nischenanbieter für Industriepartner aus der Kunststoffproduktion. Mit 1. Juni übernahm nun mit Michael Blaimschein die dritte Generation den Familienbetrieb, und das mit ebenso ambitionierten Zielen wie seine Vorgänger.

In den ersten Jahren konzentrierte sich die OKUV auf das Recycling von Kunstdüngersäcken und Agrarfolien, die bis dahin meist wild entsorgt wurden. Für deren Sammlung konnte der Firmengründer die örtlichen Feuerwehren gewinnen, die das Material einsammelten und gegen Gebühr zu extra dafür eingerichteten Sammelstellen brachten. Im Laufe der Jahre wurde das Spektrum der zu verarbeitenden Materialien nach und nach deutlich erweitert. Heute liegt der Fokus der OKUV auf Vermahlung und Granulierung von sauberen Kunststoffabfällen (PE, PP, PS, ABS und PC) wie Folien, Verschlüsse oder Angussteile und zwar in Lohnarbeit für mehr als 40 Industriepartner aus Österreich und angrenzenden Regionen. Als Recycling-Dienstleister kümmert sich der Betrieb je nach Kundenwunsch auch um Logistik und Zwischenlagerung.

„Kunststoffrecycling hat in den vergangenen Jahren einen massiven Boom erfahren. Das ist grundsätzlich sehr positiv hat aber auch dazu geführt, dass Produzenten, die einst unsere Kunden waren, mittlerweile eigene Recyclingschienen in ihren Betrieben aufgebaut haben“, erklärt Michael Blaimschein eine Folge dieser Entwicklung. Das Erfolgsrezept des Familienbetriebs beschreibt er so: „Wodurch wir uns über die Jahre behaupten konnten und was uns stark macht ist unsere Flexibilität und Verlässlichkeit als Gesamtdienstleister.“ Für die Industriepartner des Unternehmens, die überwiegend aus Österreich stammen, will er sein Hauptaugenmerk künftig noch stärker auf Maßnahmen zur weiteren Qualitätsverbesserung des produzierten Regranulats legen. „Es gibt nur wenige Regionen weltweit, in denen Know-how in Kunststoffproduktion und Kunststoffrecycling auf so engem Raum so geballt vorhanden ist, wie in Österreich. Dank des Pioniergeistes meines Großvaters und der Tatkraft meines Vaters waren wir Teil dieser Entwicklung und sind heute im Bereich Post-Industrial Abfälle ein erfahrener und wichtiger Akteur für die Realisierung einer regionalen Kreislaufwirtschaft“, ist Michael Blaimschein überzeugt.


Die 2015 bei OKUV Blaimschein in Betrieb genommene INTAREMA TVEplus Maschine mit SW-Filter erhielt anlässlich des runden Geburtstages, den Karl Blaimschein damals feierte, ein besonderes Branding. 

Mit Erema als Technikpartner erfolgreich
Technikpartner von OKUV Blaimschein ist dabei seit den frühen 90er Jahren der 1983 in Ansfelden in unmittelbarer Nähe zum Osterbergergut gegründete Recyclingmaschinen-Hersteller Erema, heute bekannt als weltweiter Markt- und Technologieführer auf diesem Gebiet. Begonnen hat diese Partnerschaft mit der probeweisen Übernahme einer Versuchsanlage im Jahr 1994. Bereits ein Jahr danach nahm die OKUV ihre erste Erema Neuanlage in Betrieb. In den darauffolgenden beiden Jahren folgten zwei weitere, darunter auch die 1.000ste Maschine, die bis dahin insgesamt gebaut hatte. „Für uns war immer entscheidend, die höchstmögliche Regranulat-Qualität zu erzielen. Deshalb haben wir die Entwicklungsarbeit bei Erema genau beobachtet und uns bei der schrittweisen Ausmusterung unserer sechs Anlagen aus der Gründerzeit schließlich für den Umstieg auf diese Recycling-Technologie entschieden. Seither haben wir damit die besten Erfahrungen gemacht“, so Michael Blaimschein, der neben der Regranulat-Qualität auch die hohe Prozessstabilität sowie die einfache Bedienbarkeit der Erema Maschinen hervorhebt. Auch er hat bereits eine neue Intarema TVEplus Maschine bestellt. Sie soll im Oktober in Betrieb gehen.

www.okuv.at

www.erema-group.com

Anzeige