Mehr Lohn im neuen Jahr – gute Aussichten im Gehaltsparadies Deutschland – Wirtschaft

Für Arbeitnehmer brechen goldene Zeiten an!

Jetzt winken Lohnerhöhungen von durchschnittlich 4,7 Prozent für fast ALLE in Deutschland. Das jedenfalls sagen Personalchefs deutscher Unternehmen gegenüber dem Ifo-Institut. Sinkende Löhne werden demnach nur vereinzelt erwartet.

Im Dienstleistungssektor rechnen die Unternehmen sogar mit einem NOCH kräftigeren Plus: Die Löhne werden dort um durchschnittlich 5,8 Prozent steigen, heißt es.

Und besonders erfreulich: Für ungelernte Beschäftigte könnte es einen deutlich höheren Lohnaufschlag geben als für Fachkräfte.

Der Grund: die kräftige Erhöhung des Mindestlohns. Von bisher 9,60 Euro steigt der zum 1. Januar auf 9,82 Euro, zum 1. Juli auf 10,45 Euro. Im Laufe des Jahres will die neue Bundesregierung ihn dann auf 12 Euro anheben.

Davon würden dann laut Personalleiter-Umfrage bei den Dienstleistern im Schnitt 20 Prozent der Beschäftigten profitieren, im Handel zehn Prozent, in der Industrie sieben Prozent.

Doch auch Fachkräfte sind enorm gefragt: 80 Prozent der befragten Personalleiter suchen qualifizierte Arbeitnehmer – finden aber zu wenige.

Und die Wirtschaftsforscher sind sicher: „Die Schwierigkeiten bei der Suche nach Fachkräften werden sich im Vergleich zum letzten Jahr voraussichtlich weiter verschärfen.“

► Wegen des Fachkräftemangels in Deutschland haben Arbeitnehmer in den nächsten Jahren glänzende Job-Perspektiven und können mit mehr Lohn/Gehalt rechnen (BILD berichtete)!

Ex-Wirtschaftsweisen-Chef Prof. Lars Feld (55, Uni Freiburg) sagte BILD: „Deutschlands Arbeitnehmer haben in den nächsten Jahren hervorragende Job-Aussichten. Wir können erstmals seit den 60er-Jahren wieder Vollbeschäftigung erreichen bei einer Arbeitslosenquote von 3 bis 4 Prozent.“

Denn: Bereits heute herrscht vielfach ein Mangel an Arbeitskräften:

▶︎ 80 Prozent der Restaurants haben zu wenig Mitarbeiter (Verband Dehoga).

▶︎ Dem Handwerk fehlen 250 000 Beschäftigte (Verband ZDH).

▶︎ Laut Arbeitsagentur (BA) dauert es derzeit im Schnitt 207 Tage, bis eine freie Klempner-Stelle neu besetzt ist. Bei Baggerfahrern sind es im Schnitt 198 Tage, bei Malern 171 Tage.

Folge: 40 Prozent der Unternehmen planen, mehr Personal einzustellen, nur 12 Prozent wollen Stellen abbauen.