Markdorf: Weber will mit Biogas-Technologie in eine grünere Zukunft

Die neugegründete Weber Green Tech AG, eine Firma im Besitz der Holding der Markdorfer Unternehmerfamilie Weber, beteiligt sich an dem Schweizer Unternehmen Renergon International AG (Lengwil). Dies teilt die Weber Holding mit. Renergon produziert Biogas aus biologischen Abfällen. Die Beteiligung erfolge sowohl als Investor als auch als operativer Partner.

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Durch die Partnerschaft entstehe ein „neues Schwergewicht“ im Bau und Betrieb von Anlagen für organisches Abfallrecycling auf dem europäischen Markt, heißt es in der Mitteilung. Ziel sei es, diese Technologien für eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft weltweit zu etablieren.

Investment in Technologien gegen den Klimawandel

Die Familie Weber sieht ihre Beteiligung eigener Aussage zufolge als eigenen unternehmerischen Beitrag zur Energiewende und gegen den Klimawandel. In der angestrebten Transformation der Weber-Gruppe vom bislang reinen Automotive-Spezialisten hin zu einem Anbieter grüner Technologielösungen habe man „den ersten großen Schritt getätigt“, so Gina Weber, Gesellschafterin der Weber Holding GmbH. „Unsere Familie hat in den vergangenen Jahren damit begonnen, ihre Geschäftsfelder weiter zu diversifizieren und über den Automobilsektor hinaus weitere Branchen zu erschließen“, begründet Christian Weber, Verwaltungsratspräsident der Weber Green Tech AG, das Investment in die Renergon AG. Diesen Weg wolle man bei Weber „konsequent fortsetzen“. Die Weber-Gruppe, kündigt Christian Weber an, wolle die Zukunft von nachhaltiger Mobilität und Energie mitprägen. Dafür werde die Familie „massiv in alternative Kraftstoffe und Antriebssysteme investieren“, so Weber.

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Die Unternehmerfamilie Weber, im Bild die Konzernzentrale der Albert Weber GmbH in Markdorf, investiert in ein Schweizer Biogas-Technologieunternehmen. Damit will sie ihre Geschäftstätigkeiten weiter diversifizieren und in nachhaltige Technologien einsteigen.

Mit der Beteiligung der Familie Weber werde man gemeinsam die „ganzheitliche Verwertung von Energie und Wertstoffen“ mit der Feststoffvergärung und angrenzenden Technologien auf „ein nächstes Level heben“, wird Karl-Heinz Restle, CEO und Gründer von Renergon, zitiert. Weber und Renergon nehmen als Absatzmärkte vor allem China, Indien, Indonesien und die USA in den Blick. Dies seien dynamische Märkte mit einem enormen Wachstumspotenzial, heißt es. Über den Umfang der Beteiligung machten Renergon und Weber keine Angaben.