Love-Scamming in Opfenbach: die noch kein Kind geboren hat verliert fünfstellige Summe an Hochstapler – News aus dem Westallgäu

Eine fünfstellige Summe hat eine Frau aus dem Landkreis Lindau an einen Täter überwiesen. Den Betrüger hatte sie auf einer Dating-Plattform kennengelernt.

Redaktion Allgäuer Zeitung

21.12.2021 | Stand: 16:45 Uhr

Auf einem Dating-Portal ist eine Frau aus dem Bereich Opfenbach (Landkreis Lindau) einem Betrüger auf den Leim gegangen. Das geht aus einer Mitteilung der Polizei hervor. Demnach lernte die Frau den Täter auf einer Dating-Plattform im Interneht kennen, beide kamen miteinander ins Gespräch. Als der Täter sich mit der Frau treffen wollte, gab er der Polizei zufolge eine vemeintliche Notlage vor und forderte Geld von der Frau. Diese überwies einen fünfstelligen Betrag auf ein britisches Konto.

Frau erkennt Betrugsmasche und wendet sich an die Polizei

Die Frau drängte anschließend weiter auf ein persönliches Treffen, wurde aber von dem Täter vertröstet. Nachdem der Betrüger weiterhin Geld forderte, wurde die Frau auf die Masche aufmerksam und erstattete Anzeige bei der Polizei.

Polizei verzeichnet “Comeback des Love Scammings”

Das Phänomen bezeichnet die Polizei als „Love Scamming“ oder „Romance Scamming“. Es beschäftigte die Ermittler laut Mitteilung vor allem um 2015 herum. Danach ebbte die Welle ab und wurde von neueren Phänomenen wie beispielsweise den „Falschen Polizeibeamten“ abgelöst. Mittlerweile erlebt die Geschichte der falschen Liebschaften aber laut Polizei wieder eine Art „Comeback“.

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Bei der Betrugsmasche werden die Opfer mit Liebesbekundungen und Aufmerksamkeit überhäuft. Es entsteht im Laufe der Zeit eine emotionale Abhängigkeit beziehungsweise eine Beziehung zu dem Unbekannten. Dann kommt ein vermeintlicher Notfall oder eine finanzielle Notlage in das Leben der neuen Liebe. Helfen soll das Opfer – mit dem eigenen Geld.

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