Kriminalitätsrate: Polizisten in Mexiko wegen 19-fachen Mordes unter Verdächtigung – Unterhaltung

Einer der vier bisher identifizierten Toten war laut Barrios ein mexikanischer Schleuser. Die mögliche Beteiligung weiterer Polizisten sowie krimineller Gruppen, die mittelamerikanische Migranten in die USA schleusen und um die Kontrolle der Region kämpfen, werde noch untersucht, sagte Barrios.

Das Ausmaß der täglichen Gewalt in Mexiko ist immens, seit Ende 2006 der sogenannte Drogenkrieg ausbrach. Derzeit werden in dem Land mit knapp 130 Millionen Einwohnern fast 100 Morde pro Tag registriert – in Deutschland waren es 2019 insgesamt 245. Zudem gelten mehr als 82.000 Menschen als verschwunden.

Das Blutvergießen geht zu einem großen Teil auf das Konto von Kartellen und Gangs, die am Drogenschmuggel in das Nachbarland USA beteiligt sind, aber auch etwa durch Entführung und Erpressung Geld einnehmen. Oft haben sie Verbindungen zu Sicherheitskräften.

Nur etwa drei Prozent der in Mexiko gemeldeten Straftaten werden laut Zahlen des Thinktanks IEP aufgeklärt.

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