Institut zu Gunsten von Demokratiepädagogik bringt Wissenschaft und Zivilgesellschaft zusammen

Tagung zum Thema Fake News im Kloster Heidberg (Bild: Sabrina Kirschner)

Mehr als 50 Teilnehmer aus Wissenschaft und Zivilgesellschaft tauschen sich bereits seit Sonntag in Eupen aus. Auf der Tagesordnung stehen Vorträge und Aktivitäten zum Thema Desinformation und Hassrede.

Erfahrungen aus Belgien, Deutschland, Bulgarien und Nigeria werden in verschiedenen Formaten ausgetauscht. Falschmeldungen und Hass im Netz seien eben ein grenzübergreifendes Problem, so Sabrina Kirschner, Referentin am Institut für Demokratiepädagogik.

„Ich glaube, ganz wichtig ist erst einmal, dass man Bewusstsein dafür schafft, was Fake News und Hate Speech sind“, sagt sie. „Es ist vielen Menschen noch nicht so ganz klar. Und da arbeiten wir natürlich dran, dass wir mit Menschen, die im Bildungsbereich, in der Jugendbildung aktiv sind, erst einmal dafür sensibilisieren, was Fake News sind und welche Zwecke Menschen mit Fake News verfolgen wollen.“

Die Erkenntnisse der Tagung sollen Anfang 2022 veröffentlicht werden. Dann möchte das Institut für Demokratiepädagogik die Ergebnisse in Buchform vorstellen. Vor allem Hinweise für den Umgang mit Hassrede und Desinformation sollen dort erläutert werden.

Andreas Lejeune

Berlin Ernachrichten