“Höhle jener Löwen” 2022: Vegane Garnelen & Dating-App zum Besten von die Löwen

2. Mai 2022 um 11:10 Uhr


„Die Höhle der Löwen“
:
Vegane Garnelen und eine Dating-App für die Löwen


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Die Top-Produkte aus „Die Höhle der Löwen“ 2022
Foto: RTL/Bernd-Michael Maurer

Düsseldorf Die elfte Staffel der Gründershow „Die Höhle der Löwen“ ist in vollem Gange. In der neuen Folge werden den Investoren aufs Neue fünf Produkte präsentiert. Mit dabei sind diesmal unter anderem Dusch-Sticks mit Meersalz, eine Online-Strickmaschine und eine Dating-App. Alle Infos zur aktuellen Staffel, lesen Sie hier.


+++ 2. Mai +++

Nachdem in der Sendung der letzten Woche unter anderem der ehemalige deutsche Nationalspieler Michael Ballack sein Produkt vorgestellt hat und sogar einen Deal abstauben konnte, können sich in der neuen Folge von „Die Höhle der Löwen“ wieder neue Gründerinnen und Gründer Hoffnung auf ein Investment machen.


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Die Highlights aus zehn Staffeln „Höhle der Löwen“
Foto: TVNow/Bernd-Michael Maurer

Die neuen Produkte am 2. Mai:

Den Beginn macht das Mutter-Tochter-Duo Iris-Sabine und Carmen. Sie sind die Gründerinnen des Start-ups freibeik“ und präsentieren den Löwen ihre Idee eines beweglichen Sattelgelenks für Fahrräder. Für das Marketing und den Vertrieb ihres Produkts benötigen die beiden Gründerinnen ein Investment in Höhe von 190.000 Euro und sind bereit im Gegenzug 25,1 Prozent der Firmenanteile abzugeben.

Da etwa ein Drittel aller Meere überfischt sind, haben sich die beiden Gründer Julian und Robin eine vegane, pflanzliche Alternative zu Garnelen überlegt. Mit „Happy Ocean Foods“ hoffen sie, die Löwen zu überzeugen und möchten 300.000 Euro für zehn Prozent der Firmenanteile.
Die drei Gründer Marvin, Jakob und Nino haben sich eine neue Dating-App einfallen lassen. Mit ihrer App „chaanz“ setzen sie beim Dating auf persönliche Treffen, statt stundenlanges Chatten. Um das Programm an den Start zu bringen und zu vermarkten, benötigen sie 125.000 Euro. Im Gegenzug sind sie bereit 30 Prozent der Firmenanteile abzugeben.


Da René Sackel seit seiner Kindheit an Neurodermitis leidet, entdeckte er nun, dass Salzbäder bei der Regeneration der Haut helfen können. Darum hat er zusammen mit zwei Mitgründern den shower+“ entwickelt, einen Dusch-Stick mit Meersalz, der mithilfe eines Dusch-Applikators (Base+) Wasser mit Salz anreichern kann. Um die Idee zu vermarkten, wünschen sich die Gründer 300.000 Euro für zehn Prozent der Anteile.

Zum Schluss präsentiert das Ehepaar Friederike und Florian Pfeffer die Online-Strickmaschine „Wollaa“, die Schals, Kissen oder auch Babydecken auf Anfrage produzieren kann. Um das Sortiment zu erweitern, brauchen die beiden Gründer 180.000 Euro von den Löwen und sind bereit 20 Prozent der Anteile abzugeben.

+++ 26. April +++

Unter den Gründern am Montagabend war auch Prominenz: Der ehemalige Nationalspieler Michael Ballack trat vor die Investoren in „Die Höhle der Löwen“. Mit Fußball hatte sein Produkt nicht den Sport, sondern die grüne Grundlage gemeinsam. Für ein Pflanzenstärkungsmittel namens „Lucky Plant“ wollte Ballack zusammen mit seinen Geschäftspartnern Bernhard Unger und Dr. Thomas Hüster die Investoren begeistern.

Um zu zeigen, dass ihr Dünger nicht giftig ist, griffen die drei Gründer zu – und nahmen einen kräftigen Schluck vom Produkt. Damit überraschten sie zunächst die Jury. Carsten Maschmeyer fragte etwa, ob davon auch die Haare schneller wachsen. Doch schließlich war es Ralf Dümmel, der einen Deal mit Ballack und Kollegen einging – zu den gewünschten Konditionen. Nach dem gelungenen Auftritt des Trios aus Fußballpromi, Gartenprofi und Wissenschaftler nannte Dümmel „Lucky Plant“ dann passenderweise einen „echten Energydrink“ – allerdings für Pflanzen.

So kam Michael Ballack zum Garten-Start-up

Ballack hat sein Hobby nun offenbar zum Zweitberuf gemacht: Seit seinem Karriereende im Jahr 2012 begeistert sich der Ex-Fußballer nämlich für das Gärtnern und wagte nun mit einem eigenen Produkt den Schritt in die Start-up-Szene. Gemeinsam mit seinen Geschäftspartnern Bernhard Unger und Dr. Thomas Hüster präsentierte Ballack sein Start-up „Lucky Plant“, das sich auf Pflanzenstärkungsmittel spezialisiert hat. „Wie jeder Hobbygärtner fragte ich mich immer wieder, wie werden meine Pflanzen und mein Rasen kräftig und gesund, wie pflege ich meinen Garten optimal?“, so Ballack.


Um als Nebenberufsgärtner so richtig loszulegen, brauchte Ballack für sein Produkt zunächst 100.000 Euro Startkapital. Dafür bot er den Investoren 20 Prozent seiner Firmenanteile an. Ralf Dümmel war begeistert und schlug sofort zu.

Welche Produkte konnten in Folge 4 noch einen Deal abschließen?

Neben Michael Ballack wollten auch die beiden Gründer Leonie Eißele und Niklas Heinzerling einen Deal. Sie haben mit ihrem Unternehmen „The Closest Loop“ einen nachhaltigen Spül-Schwamm aus Luffa-Gurke entwickelt. Für den „Le Gurque“ wollten sie ebenfalls 100.000 Euro und im Gegenzug 15 Prozent der Firmenanteile abgeben. Dagmar Wöhrl und Gastjurorin Sarna Röser schlugen zu und bekamen 20 Prozent für 100.000 Euro. Leider wurde die Zusammenarbeit zwischen Investoren und Gründern nach der Sendung wohl nicht weitergeführt.

Auch Jonathan Mondorf, Ben Kohz, Andreas Weiser, Michael Pomogajko und Simon Farshid stellten ihr Produkt den Löwen vor. Sie haben die Bücher-App „READ-O“ ins Leben gerufen, die es Nutzern leichter machen soll, geeignete Bücher zu finden. Die fünf Gründer wünschten sich ganze 600.000 Euro von den Investoren. Dazu boten sie 15 Prozent der Unternehmensanteile. Schließlich begeisterte sich Carsten Maschmeyer für die App und schloss einen Deal über 600.000 Euro für 25,1 Prozent der Anteile ab. Nach der Show platzte der Deal jedoch.


Doch es wurde auch wieder kulinarisch in der neuen Folge von „Die Höhle der Löwen“. So boten die drei Gründer Lisa Berger, Sandra Ebert und Pascal Moll den Löwen einen nachhaltig produzierten Snack an, der aus Lebensmittelresten hergestellt wird. Für den „Retter Kräcker“ benötigten sie 100.000 Euro von den Löwen und wollten 10 Prozent der Firmenanteile abtreten. Allerdings sprang keiner der Löwen auf.

Die fünfte Investment-Möglichkeit boten die Gründerinnen Janine Weirich und Géraldine Ulrichs mit ihrer digitalen Recruiting-Plattform „Xeem“. Damit sollen junge Menschen künftig mit Unternehmen aus der Wirtschaft zusammengebracht werden. Die Gründerinnen erhofften sich 250.000 Euro für zehn Prozent der Firmenanteile. Dabei kam es gleich zu einem Deal mit drei der Investoren. Dagmar Wöhrl, Carsten Maschmeyer und Gast-Löwin Sarna Röser schlugen zu und investierten zusammen 300.000 Euro für 25,1 Prozent Anteile.

+++ 19. April +++

Auch am Ostermontag lief wieder eine neue Folge der Vox-Gründershow „Die Höhle der Löwen“. Welche Produkte wurden den Löwen diesmal präsentiert und wer konnte einen Deal abstauben?


Zunächst stellten die drei schweizer Gründer Marco Colombo, Gian-Luca Menn und Nadine Zdych ihre Erfindung den Investoren vor und diese ist ein echter Lebensretter. Denn das FunktionsshirtRes-T“ soll sich durch einen Aufblasmechanismus in eine Rettungsweste verwandeln können. Somit ist man im Notfall vor dem Ertrinken gerettet. Für ihre Idee wünschten sich die Gründer 80.000 Euro für 15 Prozent der Firmenanteile. Leider schlug keiner der Löwen zu.

Das nächste Produkt kam von dem Handelsunternehmer und Autor Ralph Brey. Er präsentierte „Smartbraille“, einen E-Book-Reader für Blinde. Um mit seinem Prototyp in Serie gehen zu können, benötigte der Gründer 300.000 Euro und würde im Gegenzug 20 Prozent der Firmenanteile abgeben. Die Löwen waren allerdings nicht ganz überzeugt und es kam kein Deal zustande.

Die beiden Gründer Alexander Feilen und Tobias Daniel aus Bayern stellten eine Haltevorrichtung zum Grillen vor. Der „Bavarian Rescher“, der nach der Aufzeichnung in „BBQ-Rescher“ umbenannt wurde, verspricht die perfekte Kruste bei Fisch und Fleisch und konnte die Löwen restlos überzeugen. „Hammer“ und „perfekt“ lautete ihr Urteil zu einer Kostprobe. Für die Umsetzung ihres Grillhelfers in Form einer Halterung aus Edelstahl brauchten die beiden Bayern 50.000 Euro und boten 20 Prozent des Start-ups. Investor Ralf Dümmel schloss den Deal ab und gab den Gründern die gewünschten 50.000 Euro für 25 Prozent der Firmenanteile.


Das nächste Produkt löste vor allem bei Judith Williams und Carsten Maschmeyer sichtlich Begeisterung aus. Mit ihrer Balkonkastenbepflanzung „The Plant Box“ versprachen die Gründerinnen Alice Özserin und Anne Baltes-Schlüter der Tristesse auf deutschen Balkonen ein Ende zu setzen. Sie wollten 150.000 Euro für zehn Prozent der Firmenanteile. Williams und Maschmayer machten den Deal klar und erhielten zusammen 20 Prozent für 150.000 Euro.

Thomas Willberger und und André Gall präsentierten ihre Idee “Wirestyle“: Bilder bestehend aus tausend Nägeln und einem kilometerlangen Faden. Ein von Gall und Willberger entwickelter Roboter kann mit diesen Materialien ein fotorealistisches Bild erstellen und die Kunstwerke können auf der Website des Gründers gekauft werden. Für die weitere Umsetzung benötigten die beiden Gründer 200.000 für 15 Prozent der Firmenanteile. Nachdem zunächst ein Deal zustande kam, sprang Nils Glagau jedoch nach der Sendung ab und die Gründer standen ohne Investment da. „Es gab seitens des Gründerteams andere Vorstellungen, was die Ausrichtung des Unternehmens angeht“, so Wirestyle-Mitgründer André Gall auf Nachfrage des Magazins Gründerszene.


+++ 12. April +++

In der zweiten Folge von „Die Höhle der Löwen“ warteten wieder interessante Produkte und Start-ups auf die Investoren Nils Glagau, Ralf Dümmel, Judith Williams, Dr. Georg Kofler, Dagmar Wöhrl, Nico Rosberg und Carsten Maschmeyer. Darunter diesmal unter anderem eine Kosmetiklinie und strahlenabweisende Unterwäsche.

Richard Getz und Constantin Ricken, die Erfinder der Unterhose „SILVERTON“ wollten 120.000 Euro für 15 Prozent der Firmenanteile von den Löwen. Leider fehlten den Investoren ausreichend belegbare Studien, dass die Unterhose auch wirklich die Strahlung von Handys und Laptops zuverlässig abweisen kann. Daher gab es keinen Deal für die strahlungsabweisende Unterwäsche.

Anders sah es bei der Kosmetiklinie von Sandra Fischer aus. Mit naturbelassenen Cremes aus Kräutern und Shea-Butter konnte die Gründerin vor allem zwei Löwen überzeugen. Judith Williams zeigte sich hellauf begeistert von „SHEA YEAH“ und auch Ralf Dümmel war nicht abgeneigt. Nach einigen Verhandlungen über die Firmenanteil-Prozente entschied sich die 35-jährige Gründerin schließlich für Ralf Dümmel. Sie erhielt 110.000 Euro für 25 Prozent der Geschäftsanteile.
Die Gründer der Chemnitzer Firma „audory“, einer „Plattform für interaktive Hörbücher“ konnten sich auch über ein großes Interesse seitens der Investoren freuen. Gleich drei Löwen wollten den Deal. Schließlich entschied sich der Gründer Max Rose für Carsten Maschmeyer und Georg Kofler, der ebenfalls interessierte Nils Glagau, der gerne mit „Herz und Leidenschaft“ dabei gewesen wäre, ging leer aus. Statt der gewünschten 120.000 Euro für 15 Prozent, gab es von Maschmeyer und Kofler sogar 200.000 Euro für 20 Prozent der Firmenanteile.


Nochmal 300.000 Euro mehr wünschten sich die Gründer von „toolbot“. Mit dem „ersten automatisierten Werkzeug-Verleihsystem“ sollten Handwerksgeräte günstig verliehen werden, statt sich die Geräte neu und teuer zu kaufen. Doch den Löwen fehlte die „Vision für die Zukunft“ und ein „richtungsweisender Plan“. Der Deal über 500.000 Euro für zehn Prozent der Anteile kam nicht zustande.
Den letzten Deal des Abends staubte die Glaubersalz-Alternative „laxplum“ ab. Die beiden Gründer konnten damit Judith Williams und Nils Kofler überzeugen, die zusammen im zweiten Kombi-Deal der Folge 100.000 Euro für 30 Prozent der Firmenanteile investieren.

+++ 11. April +++

In Folge 1 der diesjährigen Staffel von „Die Höhle der Löwen“ investierten die Löwen bereits in drei Produkte. So konnten sich die gerade einmal 17 Jahre alten Gründer Karl Fischer und Leander Mellies mit ihrer Fahrradtasche „2bag“ über 200.000 Euro für 10 Prozent ihrer Firmenanteile freuen. Auch die Gründer von “FAIRHAIR“ und „SendMePack“ staubten Deals ab.
In Folge 2 warten unter anderem Hörbücher und Unterhosen auf die Investoren. Welche Produkte und Startups sonst noch auf einen Deal hoffen.


Zu Beginn präsentieren die beiden Gründer von „SILVERTON“ Richard Getz und Constantin Ricken Unterwäsche, die vor Strahlung im Alltag schützen soll. Sie wollen 120.000 Euro für 15 Prozent ihrer Firmenanteile. Das zweite Start-up, das den Löwen präsentiert wird, ist die Kosmetiklinie „SHEA YEAH“. Die Gründerin Sandra Fischer hat sich für ihre Naturkosmetik-Produkte von Frauen aus Ghana inspirieren lassen und ihre Cremes mit unraffinierter Sheabutter gemischt. Sie wünscht sich 110.000 Euro von den Löwen für 15 Prozent der Anteile.

Als nächstes bekommen die Löwen etwas auf die Ohren. „Audory“, eine Firma aus Chemnitz bietet eine Plattform für interaktive Hörbücher. Das heißt als Zuhörer kann man selbst entscheiden, wie die Geschichte weitergeht und wie sie endet. Um das Projekt umzusetzen benötigen die Gründer 120.000 Euro Kapital. Im Gegenzug würden die Investoren zehn Prozent der Geschäftsanteile erhalten.

Ganze 500.000 Euro benötigt dagegen das Unternehmen „toolbot“. Da die meisten Handwerksgeräte und Werkzeuge nur selten benutzt werden, bringen die Gründer nun das Sharing-Modell in die Handwerksbranche. So sollen Akkuschrauber und Bohrmaschine künftig günstig geliehen werden können, statt sich die Geräte neu anzuschaffen. Die Gründer bieten den Löwen für eine halbe Million Euro 15 Prozent der Geschäftsanteile.
Zu guter Letzt wird es nochmal grün in der Löwenhöhle. „Laxplum“ ist ein Produkt aus fermentierten grünen Pflaumen und soll beim Abführen helfen. Die beiden Unternehmensgründer Kerstin Hansen und Louis Lowe wünschen sich 75.000 Euro für zehn Prozent ihrer Firma.


+++ 5. April +++

Gestern startete die elfte Staffel von „Die Höhle der Löwen“. Insgesamt verfolgten 2,20 Mio. Zuschauende die spannenden Verhandlungen zwischen den Start-ups und Investoren. Diesmal stellten sich unter anderem die jüngsten Gründer aller Zeiten den Löwen Nils Glagau, Ralf Dümmel, Judith Williams, Dr. Georg Kofler, Dagmar Wöhrl, Nico Rosberg und Carsten Maschmeyer. Auch Perücken, Biermarmelade und Haargummis wurden den Löwen präsentiert.

Die jüngsten Gründer bei DHDL

Den Anfang machten aber die beiden erst 17-jährigen Freunde Leander Mellies und Karl Fischer. Sie stellten ihr Projekt „2bag“, eine Fahrradtasche, die sich in wenigen Sekunden in einen Rucksack umfunktionieren lässt, vor. Und auf Anhieb konnten sie die Löwen überzeugen. Glagau, Kofler und Williams boten ohne Verhandlungen direkt die gewünschten 200.000 Euro für 10 Prozent der Firmenanteile. Dümmel und Maschmeyer taten sich zusammen und boten gar das Doppelte für den doppelten Anteil. Schließlich überzeugte Nils Glagau die jungen Gründer mit Sympathie und konnte den Deal abschließen.
Das nächste Produkt fand zunächst ebenfalls Anklang bei den Löwen. „LAIK“, ein Tisch, der sich einfach und stufenlos ausziehen und zusammenschieben lässt, ließ sie mit Staunen zurück. Doch die hohe Firmenbewertung von „Fairhair“ (250.000 Euro gibt es 10 Prozent Firmenanteile) der vier Gründer schreckte die Investoren ab. Am Ende schlug keiner von ihnen zu.

Spaß mit Perücken und Löwen in Rudel

Für einige Lacher unter den Löwen und am Set sorgten die Gründer Fabian Frei und Wolfgang Schimpfle, denn als Requisiten für ihren Pitch brachten sie einige Perücken mit. So trug Maschmeyer plötzlich langes blondes Haar und Nico Rosberg eine wallende, rote Mähne. Präsentieren wollten die Gründer aber eigentlich einen nachhaltigen Haargummi aus recyceltem Plastik. Doch die Löwen sind enttäuscht: „Es ist also immer noch Plastik“, so Kofler. Dennoch versprachen die Gründer eine plastikfreie Version zu entwickeln und bekamen so noch einen Deal über 250.000 Euro für 25,1 Prozent mit Ralf Dümmel zustande.
Danach wurde es kulinarisch. Die Brüder Clemens und Michael präsentierten ihren Frühstücksaufstrich mit Biergeschmack. Doch so wirklich konnten die „Bierfrüchtchen“ die Investoren nicht überzeugen und Judith Williams urteilte: „Extrem abenteuerlich!“ Keiner der Löwen schlug bei 150.000 Euro für 20 Prozent der Anteile zu.
Der letzte Pitch des Abends war das „SendMePack“. Alle Löwen waren sofort begeistert vom Mehrwegsystem für Versandverpackungen, die vom Ehepaar Philip Bondulich und Michelle Reed entwickelt wurden. Zwei Teams aus Maschmeyer, Wöhrl und Williams sowie Kofler und Rosberg taten sich zusammen, um den Deal abzuschließen. Den Zuschlag bekamen am Ende erstere. Sie geben den Gründern 200.000 Euro für 33 Prozent der Firmenanteile.

+++ 4. April +++

Heute beginnt die neue Staffel von Deutschlands beliebtester Gründershow „Die Höhle der Löwen“. In der Jury sind alle bekannten Gesichter wieder mit dabei, Unternehmerin Sarna Röser gesellt sich als Gastjurorin dazu. Moderieren wird erneut Amiaz Habdu. Die Show läuft um 20.15 Uhr auf Vox und parallel im Livestream auf RTL+ und auf der Streaming-Plattform kann die ganze Sendung auch nachträglich in voller Länge angesehen werden.

Die Produkte der Auftaktshow

In Folge 1 werden die Löwen Nils Glagau, Ralf Dümmel, Judith Williams, Dr. Georg Kofler, Dagmar Wöhrl, Nico Rosberg und Carsten Maschmeyer aufs Neue um lukrative Deals kämpfen. Start-ups präsentieren ihre Produkte und es liegt an den Löwen, wer mit einem Investment nach Hause geht.
Auf sie wartet am 4. April unter anderem ein Fahrradrucksack, der Fahrradtasche und flexibler Rucksack zugleich ist. Das Produkt stammt von den gerade einmal 17-jährigen Karl Fischer und Leander Mellies, die zehn Prozent der Anteile an ihrem Start-up „2bag“ für 20.000 Euro abgeben würden. Die Gründer von „FAIRHAIR“ versuchen mit fairen und nachhaltigen Haargummis die Investoren von sich zu überzeugen. Fabian Frei und Wolfgang Schimpfe wollen 250.000 Euro Kapital für zehn Prozent ihrer Firmenanteile. Für den stufenlos ausziehbaren Holztisch „LAIK“ dagegen wollen die vier Gründer Anita Pfatter, Denis Dostamnn, Mark Löhr und Tobias Jung sogar 350.000 Euro für zehn Prozent der Anteile.
Außerdem wird den Löwen eine Marmelade aus Bier vorgestellt. Clemens August von Freeden und Micheal Stattmann wollen das Produkt auf den Markt bringen und benötigen dafür 150.000 Euro. Sie wären bereit, im Gegenzug 20 Prozent der Anteile abzugeben. Mit „SendMePack“ haben die Löwen eine weitere Chance auf ein grünes Investment. Die Gründer Philip Bondulich und Michelle Reed haben eine Versandverpackung entwickelt, welche nach dem Verschicken nicht weggeworfen wird, sondern wiederverwendet werden kann. Sie hoffen auf einen Deal in Höhe von 250.000 Euro für 25 Prozent der Anteile.

+++ 30. März +++

Schon vor dem Start der elften Staffel sind die Produkte aus der ersten Folge bekannt. So werden den Investoren am 4. April eine Rucksack-Fahrradtaschen-Combo, ein Aufziehtisch, ein nachhaltiges Haargummi, Brotaufstriche auf Bierbasis und Mehrweg-Versanverpackungen präsentiert. Welche Produkte Maschmeyer, Rosberg und Co. überzeugen können, wer einen Deal bekommt und bei wem der Deal platzt, zeigt Vox am Montag um 20.15 Uhr. Im Anschluss werden die Folgen auch auf dem Streaming-Anbieter RTL+ abrufbar sein.

Bestand die Jury zu Beginn von „Die Höhle der Löwen“ im Jahr 2014 noch aus dem Touristik-Unternehmer Vural Öger, Teleshopping-Expertin Judith Williams, Start-up-Investor Frank Thelen, der Unternehmerin und FDP-Politikerin Lencke Wischhusen und dem Abenteuer-Unternehmer Jochen Schweizer, ist heute nur noch Judith Williams mit dabei. Zu den aktuellen Investoren gehören Nils Glagau, Ralf Dümmel, Judith Williams, Dr. Georg Kofler, Dagmar Wöhrl, Nico Rosberg und Carsten Maschmeyer.

In der elften Staffel gesellt sich außerdem Sarna Röser als Gastjurorin zur Investorenrunde. Sie gilt als Nachfolgerin in der Führung des Familienunternehmens Zementrohr- und Betonwerke Karl Röser & Sohn GmbH und sitzt im Aufsichtsrat der Fielmann AG sowie im Beirat der Deutschen Bank. Zudem ist sie die stellvertretende Vorsitzende der Ludwig-Erhard-Stiftung und Mitgründerin des Start-ups Beamcoo.

Wo wird die Show ausgestrahlt?

„Die Höhle der Löwen“ geht am 4. April 2022 bereits in die elfte Staffel. Auf Vox läuft ab dann wie gewohnt im wöchentlichen Rhythmus die Sendung in acht Folgen, die schon 2014 im deutschen Fernsehen startete. Seitdem können die Zuschauer verfolgen, welche spannenden Produkte von den Gründern vorgestellt und ob die Investoren davon überzeugt werden. Vieles hat sich am Konzept der Sendung allerdings im Laufe der Jahre nicht getan. Nur die Zusammensetzung der Löwen veränderte sich im Laufe der Zeit. Aufgrund des großen Erfolges entschied Vox zudem seit 2020, zwei Staffeln pro Jahr auszustrahlen.

Hier geht es zur Bilderstrecke: Die spannendsten Produkte aus „Die Höhle der Löwen“ 2022

(joko/mro/peng)