Höhle dieser Löwen: Maschmeyer investiert doch nicht in Dating-App

“Die Höhle der Löwen”
Deal geplatzt: Maschmeyer investiert doch nicht in Dating-App

Carsten Maschmeyer in der “Höhle der Löwen”

© Bernd-Michael Maurer / RTL

Daniel Bakir

03.05.2022, 10:47

2 Min. Lesezeit

In der “Höhle der Löwen” versprachen Carsten Maschmeyer und Georg Kofler ein Investment in die hessische Dating-App Chaanz. Nun kam heraus: doch kein Match zwischen Investoren und Gründern.

Ausgerechnet in eine Dating-App für junge Leute wollten sich die Ü60-Investoren Carsten Maschmeyer und Georg Kofler in der “Höhle der Löwen” einkaufen. 200.000 Euro versprachen die beiden Löwen den Gründern von Chaanz und wollten dafür 49 Prozent des Start-ups übernehmen. Doch nach der Ausstrahlung der TV-Show kam heraus: Es blieb beim Flirt zwischen Gründern und Investoren, der Deal kam letztlich nicht zustande.

In der Gründershow hatten die Chaanz-Gründer Marwin Gundel, Jakob Hubloher und Nino Reiter mit ihrer Idee noch die Herzen der Investoren gewonnen. Chaanz will spontane Treffen zwischen Singles vermitteln, die sich zufällig in der Nähe aufhalten, etwa auf Festivals, im Biergarten oder einer Party. Der Unterschied zu Tinder und Co ist, dass man gar nicht erst lange digital chatten kann, sondern sich binnen fünf Minuten entscheiden muss, ob man das Match treffen will oder nicht. 

Maschmeyer zeigte sich in der Sendung vom Konzept begeistert und überzeugte Kollege Kofler gemeinsam einzusteigen. Nach Ausstrahlung erklärte Maschmeyer via Twitter das Platzen des Deals: “Löwendeals werden wie alle Deals außerhalb von #DHDL intensiv geprüft: rechtliche Bedingungen, Finanzplanung, Wachstums- & Marktchancen. Bei Chaanz waren diese Voraussetzungen am Ende der Due Dilligence leider nicht gegeben, so dass @georg_kofler & ich nicht investiert haben.” 

Judith Williams in der

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Chaanz steht noch in den Startlöchern

Ein Problem an der Sache: Zum Zeitpunkt des Pitches war die Dating-App noch gar nicht gestartet – und ist es noch immer nicht. “Diesen Sommer launchen wir unsere erste Version von chaanz”, heißt es auf der Website. Dafür ist offenbar noch Geld nötig. Auf ihrer Homepage werben die Gründer für ein Crowdfunding, das 125.000 bis 200.000 Euro einbringen soll.

Ob die App jemals auf eine relevante Zahl von Nutzern kommen kann, war den Löwen letztlich offenbar doch zu unsicher. Für Maschmeyer ist es nach dem Scheitern der Deals mit der Buch-App Read-O und dem Hörbuchportal Audory bereits das dritte geplatzte Tech-Investment der aktuellen “Höhle der Löwen”-Staffel.

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