Hochzeiten und Feste: Welches ist in Bayern nunmehrig noch möglich? – Freizeit & Events



Private Feiern und Veranstaltungen sind in Bayern prinzipiell erlaubt. Am Mittwoch, 24. November, wurden die Regeln aber deutlich verschärft – was gilt denn jetzt?

Seit Mittwoch, den 24. November, gibt es die 15. Bayerische Infektionsschutzverordnung (15. BayIfSMV). Damit gelten für Feste in Bayern deutlich verschärftere Corona-Regelungen. Suchen muss man in der Verordnung nach dem Wort “Freizeitveranstaltungen” – darunter fallen laut Bericht aus der Kabinettssitzung am Dienstag unter anderem Hochzeiten, Geburtstage und Weihnachtsfeiern.

Verschärft werden vor allem Feiern in angemieteten Räumlichkeiten wie Festsälen.

– Statt 2G gilt dort nun 2G plus. Alle Teilnehmer brauchen also zusätzlich einen Test – entweder einen Selbsttest, der vor Ort unter Aufsicht durchgeführt wird, oder ein Schnelltest, den man mittlerweile wieder kostenlos in Apotheken und an Testzentren machen lassen kann. Schüler brauchen ab dem Alter von 12 Jahren und drei Monaten zwar keinen Test, aber einen 2G-Nachweis. Wer jünger ist, braucht keins von beidem.

– Die Auslastung der Räumlichkeiten ist begrenzt: Es dürfen nur so viele Personen eingeladen werden, dass der Mindestabstand eingehalten werden kann.

– In Hotspots mit einer Sieben-Tage-Inzidenz über 1000 sind Freizeitveranstaltungen verboten. Eine Liste der Landkreise, die aktuell als Hotspot zählen dürften, finden Sie hier.

– Es gilt eine Maskenpflicht, außer man sitzt am Platz. Benötigt wird eine FFP2-Maske.

Diese Maßnahmen sollen bis zum 15. Dezember gelten.

Welche anderen Möglichkeiten gibt es für Feiern?

Bei Feiern zuhause gibt es derzeit nur eine Einschränkung: Seit Mittwoch gelten wieder Kontaktbeschränkungen: Maximal fünf Ungeimpfte aus zwei Haushalten dürfen zugegen sein. Partner, die nicht zusammen wohnen, zählen als ein Hausstand. Kinder unter zwölf Jahren und drei Monaten werden nicht mitgezählt. Darüber hinaus soll man natürlich den Mindestabstand einhalten und geschlossene Räume ausreichend lüften, empfiehlt die Verordnung.

Hat man für eine kleine Feier in einem Restaurant einen Tisch reserviert, dann gelten dort die Regeln der Gastronomie wie etwa eine 2G-Vorgabe. Minderjährige Schüler sind hier von der 2G-Pflicht ausgenommen. Um 22 Uhr müssen Restaurants aber schließen. Soll getanzt werden, dann geht das nur im Rahmen einer Veranstaltung – dann gilt wiederum 2G plus.

Berlin Ernachrichten