Gesundheit ist Top-Themenbereich jener CSU – Region Neumarkt – News

Die Kreistagsfraktion hat ihre Ziele für 2021 vorgestellt. Das medizinische Versorgungszentrum Parsberg rangiert ganz vorne.

03. Februar 2021

11:04 Uhr

Bei Impfungen fordert die CSU pragmatische Beförderungslösungen für Bürger. Foto: Benoit Doppagne/dpa

Landkreis.Die CSU-Kreistagsfraktion hat im Rahmen einer Videokonferenz ihre Jahresauftaktsitzung
abgehalten. Laut einer Pressemitteilung gab es – bevor in die eigentliche Tagesordnung
eingestiegen wurde – Informationen über das Impfenzentrum Neumarkt vom ärztlichen
Koordinator im Landratsamt Dr. Josef Wopperer, dem Leiter des Klinikums René Klinger
und dem kaufmännischen Leiter des Impfzentrums Josef Wegerer. Geschäftsführerin Ilse
Werner fragte, ob weitere Impfzentren im Landkreis wegen der zum Teil doch langen
Wege geschaffen werden können. Aus medizinischer und logistischer Sicht könne dies
nicht umgesetzt werden, so das Landratsamt.

Vom stellvertretenden Landrat Josef Bauer wurde jedoch eine pragmatische Lösung der
Beförderung von nicht mobilen Bürgern gefordert. Abteilungsleiter Michael Gottschalk
vom Landratsamt sagte dies zu. Eventuell werde sich das Problem von selbst lösen,
sofern etwa Hausärzte das Impfen übernehmen können. Mittlerweile seien alle Heime
durchgeimpft und im Impfzentrum werde im Februar durchgestartet.

Anschließend wurde das Jahresarbeitsprogramm erörtert. Ganz oben auf der Agenda steht
die Gesundheitsversorgung im Landkreis. Hier gelte es vor allem, das Klinikum Neumarkt
und das medizinische Versorgungszentrum in Parsberg mit dem Bereich Pflege und Soziales
zielgerichtet für die Zukunft weiter fit zu machen.

Im Bereich Klimaschutz wurde die Energieversorgung der Landkreisliegenschaften mit
regenerativer Energie angesprochen. In diesem Bereich soll auch die Regionalvermarktung
sowie die Landwirtschaft abgehandelt werden. Im Bildungsbereich wurde die weitere
Digitalisierung an den weiterführenden Schulen angesprochen. Baulich werd mit der
Sanierung des Gymnasiums Parsberg begonnen.

Den teilnehmenden Bürgermeister bei der Jahresauftaktsitzung waren ausgewogene Investitionen
im Landkreis im Verhältnis zur Kreisumlage wichtig. Die CSU fordert deshalb, dass
die Kreisumlage für das Jahr 2021 nicht erhöht wird und es bei der Umlage in Höhe
von 36 Prozent bleibt – der zweitniedrigsten im Freistaat.


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