July 26, 2021

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Geld und Rohstoffe – Bitcoin c/o notdürftig 32 000 Dollar – Wirtschaft

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Angesichts der grassierenden Delta-Variante des Coronavirus haben die Anleger am Mittwoch wieder verstärkt nach “sicheren Häfen” gesucht. Die Weltwährung Dollar blieb daher sehr gefragt. Der Dollar-Index, der den Kurs zu wichtigen Währungen widerspiegelt, notierte mit 93,194 Punkten zeitweise so hoch wie zuletzt vor gut dreieinhalb Monaten. Dem entsprechend gab der Euro nach und notierte 0,2 Prozent tiefer bei 1,1762 Dollar. “Investoren vertrauten auf die Stärke der US-Wirtschaft und setzten darauf, dass die Notenbank die Geldpolitik eher früher als später straffe”, sagte Analyst Ricardo Evangelista vom Brokerhaus ActivTrades. Auch bei den Kryptowährungen nutzten Schnäppchenjäger die Gunst der Stunde und hievten den Bitcoin-Kurs auf knapp 32 000 Dollar, nachdem sie am Dienstag unter die Marke von 30 000 Dollar, auf den tiefsten Stand seit einem Monat gefallen war. Die Analysten der Postbank rechnen jedoch damit, dass die Nervosität an den Krypto-Märkten groß bleiben und auch zukünftig für starke Kursschwankungen sorgen dürfte. Vor allem Nachrichten über zunehmenden regulatorischen Druck auf Kryptowährungshandels-Plattformen haben die Digitalwährungen zuletzt immer wieder unter Druck gesetzt.

Der Ölpreis legte weiter zu. Die Sorte Brent aus der Nordsee verteuerte sich um 2,8 Prozent auf 71,27 Dollar je Barrel (159 Liter). Die aktuellen Kursausschläge seien ein Zeichen dafür, dass es keine klare Tendenz am Rohstoffmarkt gebe, sagte Anlagestratege Kay Van-Petersen von der Saxo Bank. Derzeit notieren die Ölpreise deutlich unter ihren Anfang Juli erreichten mehrjährigen Höchstständen. Belastet hatte zuletzt vor allem die Ausbreitung der ansteckenderen Delta-Variante des Coronavirus. Die Entwicklung schürt die Furcht vor neuen Corona-Beschränkungen, die auf der wirtschaftlichen Entwicklung und damit der Ölnachfrage lasten würden.