GameStop: Händler möchte sich zum Technologie-Konzern prosperieren


Die Einzelhandels-Kette GameStop möchte zukünftig nicht nur Spiele und Konsolen anbieten. Das Unternehmen möchte sich zu einem Technologie-Konzern entwickeln und den sinkenden Umsatzzahlen entgegensteuern. In einem Finanzbericht hat GameStop seine Zukunftspläne mitgeteilt.

Schon seit einigen Jahren hat GameStop mit Verlusten zu kämpfen. Aus dem Quartalsbericht (via Gamespot) geht hervor, dass der Spiele-Händler in den letzten Monaten etwa 63 Millionen Dollar verloren hat. Obwohl sich die Situation im Vergleich zum vorherigen Jahr verbessert hat, dürfte die derzeitige Strategie nicht ausreichen, um den Fortbestand des Unternehmens langfristig zu sichern. Deshalb wurde das Geschäftskonzept überarbeitet.

Der Fokus soll demnächst nicht mehr auf dem Verkauf von Spielen, Konsolen und Mer­chan­di­se-Produkten liegen. In Zukunft möchte GameStop Unterhaltungselektronik, Samm­ler­ge­gen­stän­de, Spielsachen und weitere Produkte anbieten, sofern sie für das Geschäft Sinn ergeben. Außerdem sollen die Lieferzeiten verkürzt sowie der Online-Handel modernisiert und ausgebaut werden. Vor allem die Qualität der digitalen Services dürften eine große Rolle in der Zukunft des Unternehmens einnehmen. Die meisten Spieler kaufen ihre Games über digitale Plattformen, sodass nur noch wenige Titel über die Ladentheke wandern.

Bisher keine konkreten Änderungen bekanntgegeben

Bisher ist allerdings noch unklar, was GameStop neben der Erweiterung des Sortiments konkret ändern möchte, um sich zu einem Technologie-Konzern zu entwickeln. Ob das größere Sortiment und das digitale Angebot dem Unternehmen in den kommenden Geschäftsjahren wieder zu Gewinnen verhelfen kann, bleibt erst mal offen. Bis zu einer Kursänderung müssen sich die Investoren also wahrscheinlich noch ein wenig gedulden.

Siehe auch:


Gaming, Spiele, Handel, Gamestop
BentleyMall (CC BY-SA 3.0)