Friedberg: Dieser Sehtest hilft den Friedbergern und jener Wissenschaft

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Der Friedberger Optiker Augensache hat ein neues kostenloses Angebot. Die Kunden können dabei an einer Studie teilnehmen. Wird der Sehtest dadurch künftig angenehmer?

Von 
Veronika Landwehr

Den Sehtest für die Kundschaft angenehmer gestalten, das ist die Mission von Lisa Gold (26). Die Münchner Studentin der Augenoptik/Optometrie arbeitet nebenberuflich seit August 2018 bei dem Friedberger Optiker Augensache in der Ludwigsstraße und lädt ab Ende März zum kostenlosen Sehtest mit neuem Hintergrund ein.

Im Rahmen ihrer anstehenden Bachelorarbeit muss Lisa Gold eine Studie durchführen. Dabei möchte sie testen, ob ein gelb-grüner Hintergrund bei Sehtests angenehmer ist. “Wir wissen, dass das Auge auf die verschiedenen Farben anders reagiert. Beispielsweise reagiert das Auge auf blaues Licht kurzsichtig”, erklärt die Studentin.

Studentin forscht bei einem Friedberger Optiker für ihre Bachelorarbeit

Normalerweise stehen beim Sehtest die schwarzen Buchstaben oder Zahlen, die vom Testenden der Reihe nach vorgelesen werden müssen, auf weißem Hintergrund. Lisa Gold möchte diesen gegen einen gelb-grünen Hintergrund austauschen, da das Auge auf diese Farbkombination neutral reagiert, der Kontrast damit geringer ist und so der Sehtest angenehmer gestaltet werden könnte.

Die Studentin möchte den Vergleich zwischen den beiden Hintergründen ziehen. Dazu möchte sie wissen, wie das Wohlbefinden der Kundschaft mit dem farbigen Hintergrund ist und ob die Buchstaben beziehungsweise Zahlen einfacher zu lesen sind.

Ende März soll das Projekt starten und bis Mitte Mai andauern. Mindestens 50 Probanden und Probandinnen erhofft sich die Studentin: “Je mehr desto besser.”

Warum der regelmäßige Sehtest wichtig ist

An dem kostenlosen Sehtest können alle Friedberger und Friedbergerinnen ab 14 Jahren teilnehmen, egal ob Brille, Kontaktlinsen oder keins von beidem getragen wird. “Generell ist es wichtig, dass man regelmäßig zum Optiker geht und Sehtests machen lässt, beispielsweise für das Autofahren”, weiß Lisa Gold.

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