Französische Republik: Todesschütze gesteht Tat nachdem Winkelzug – und zeigt keine Reue – Unterhaltung

Gerätselt wird, was den Mann zu dem brutalen Verbrechen getrieben hat – er war bereits bewaffnet mit einer kugelsicheren Weste zur Arbeit gekommen. Diskussionen zwischen seinem Arbeitgeber und ihm über eine mögliche Entlassung wegen schweren Fehlverhaltens könnten seine gewalttätige, unverhältnismäßige und radikale Entscheidung erklären, sagte Major Bertrand Michel. Laut Dokumenten, die bei ihm zu Hause gefunden wurden, war der 29-Jährige auch auf Menschen im Dorf wütend, wie die Zeitung “Le Journal Du Dimanche” schrieb. Im Internet soll er demnach über Frankreichs Präsident Emmanuel Macron geschimpft haben.

Hubschrauber, Polizeihunde und Kartographen hatten tagelang nach dem Mann in dem steilen und waldigen Département Gard gesucht – ein Dorf lebte in Angst. In Medien war von einer “Menschenjagd in den Cevennen” die Rede. Der Gesuchte wurde vom seinem Vater in einer emotionalen Audio-Botschaft dazu aufgerufen, sich zu ergeben: “Valentin, es ist Papa, ich liebe dich, wir lieben dich.”

Für die Dorfbewohner war die Kapitulation des Schützen eine große Erleichterung. Die Menschen seien am Boden zerstört und traumatisiert von der Tat, betonte Staatsanwalt Maurel. Weil er lebend gefasst wurde, werde er seine Taten erklären können, sagte ein Bewohner des kleinen Dorfes mit rund 250 Einwohnern dem Sender Franceinfo. Er betonte, dass nun auch die Familie des mutmaßlichen Täters Unterstützung brauche. Sie habe nichts mit der Tat zu tun.

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