“Es macht störungsfrei Spaß, unter Marco Rose zu spielen”

Mit der Bewertung der Saison von Borussia Dortmund bis hierhin tun sich viele Beobachter schwer. Die Schwarzgelben tanzen noch auf drei Hochzeiten, lassen aber zu oft entscheidende Prozentpunkte vermissen. Marco Rose steht so immer wieder in der Kritik. Von Julian Brandt gibt es ein Loblied auf den Chefcoach.

“Er hat ein sehr gutes Gefühl, nicht nur für mich, sondern für alle Spieler. Er kann Situationen gut einschätzen, und du hast immer das Gefühl, er steht schützend vor dir. Auch wenn du mal einen Fehler machst”, erklärt der Mittelfeldmann gegenüber den Ruhr Nachrichten. Bei den Profis entstehe so unweigerlich ein Gefühl der Verantwortung dem Trainer gegenüber, sein Vertrauen mit guten Leistungen zurückzuzahlen. Dabei, betont Brandt, stellt Rose auch durchaus hohe Forderungen an sein Team.

“Aus seiner Idee kann etwas Gutes entstehen”

“Er hat eine sehr hohe Erwartungshaltung. Wir haben oft unter vier Augen miteinander gesprochen. Er hat mich oft auch kritisiert, aber immer auf eine respektvolle und verständliche Art und Weise”, so der Nationalspieler. Überhaupt sei die Atmosphäre, die das Trainerteam um Rose geschaffen habe, sehr familiär und trage zu einem fruchtbaren Klima bei. “Es macht einfach Spaß, unter Marco Rose zu spielen”, bringt Brandt es auf den Punkt. “Und ich glaube auch, dass aus seiner Idee vom Fußball wirklich etwas Gutes entstehen kann.”

“Noch zu leicht aus dem Konzept zu bringen”

Bisher fehle es diesbezüglich noch zu oft an der Umsetzung, wobei Brandt vor allem auf den Faktor Zeit setzt. “Wir sind noch zu leicht aus dem Konzept zu bringen”, sagt er etwa im Hinblick auf den Rückrunden-Auftakt gegen Eintracht Frankfurt. Nach ordentlichem Beginn lag der BVB plötzlich zurück und fiel eine Zeit lang aus der Rolle. “In dieser Hinsicht müssen wir uns weiterentwickeln”, fordert der 25-Jährige. Manche Schritte hat Dortmund aber auch schon getätigt: “Es gab Zeiten, da hätten wir das Spiel in Frankfurt mit 0:2 oder 0:3 verloren, ohne selbst noch ein Tor zu schießen.”