Ein Gespräch via Kunst und Wissenschaft im Kunstzeughaus

Am Sonntag, 7. November 2021, zum letzten Tag der Ausstellung von Mirko Baselgia, gibt es im Kunstzeughaus eine Diskussion zum Thema Kunst und Wissenschaft.

Kunstzeughaus – Rapperswil-Jona – Nau.ch / Kilian Marti

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Die sehr erfolgreiche Ausstellung mit dem Bündner Künstler Mirko Baselgia endet leider bereits diesen Sonntag, 7. November 2021. Als Schlusspunkt wird mit der Wissenschaftlerin Niamh Robmann (EHT Zürich) darüber diskutiert, inwiefern Kunstschaffende heute auch Aktivisten sind.

Gerade im Bezug auf ökologische und ethische Fragen versuchen Künstler aktuell, Verbindungen zwischen Wissensbereichen und Welten zu entwickeln, um neue Wege des Zusammenlebens zu entwerfen.

Gespräch Kunst und Wissenschaft

Am letzten Tag der Ausstellung von Mirko Baselgia diskutieren diesen Sonntag, 7. November 2021, um 11.30 Uhr die Wissenschaftlerin Niamh Robmann (EHT Zürich) und die Kunsthistorikerin Laura Giudici darüber, inwiefern Kunstschaffende heute auch Aktivisten sind.

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Der Künstler Mirko Baselgia wiederspiegelt in seinen aktuellen Werken im Kunst(Zeug)Haus philosophische und wissenschaftliche Themen. Ihn faszinieren Fragen des Zusammenlebens von Menschen und Natur.

Von Neugier und wissenschaftlichem Interesse angetrieben, untersucht er die Lebensräume, die sich Pflanzen, Tiere und Menschen unter verschiedenen Bedingungen schaffen.

Seine Arbeiten versuchen, diese Ökosysteme in sich zu materialisieren, und sind somit Zeugnisse des menschlichen Eingebundenseins in ein grosses Ganzes. Lokale, natürliche und recycelte Materialien definieren seine Werke.

Zum letzten Tag der Ausstellung findet eine Diskussion mit der Wissenschaftlerin Niamh Robmann (EHT Zürich) und der Kunsthistorikerin Laura Giudici statt. Niamh Robmann ist Datenwissenschaftlerin am Crowther Lab der ETH Zürich.

Viele Kunstschaffende werfen einen neuen Blick auf Geschichte und Gesellschaft

Das Crowther Lab ist ein Zusammenschluss von Forschern, Wissenschaftlern und technischen Mitarbeitern mit einer breiten Reihe von Fachkenntnissen – von Mikrobiologie bis hin zu digitalem Marketing – die alle ein Ziel vor Augen haben – das Klima.

Niamh Robmann arbeitet zum Beispiel aktuell an einer Plattform (Restor), welche die Artenvielfalt auf der ganzen Welt wiederherstellen und schützen möchte.

In diesem Sinne werfen viele Kunstschaffende einen neuen Blick auf Geschichte und Gesellschaft, hinterfragen den Platz, den der Mensch im System Erde einnimmt.

Sie versuchen, neue Verbindungen zwischen Wissensbereichen, Spezies und Welten zu entwerfen, um neue Wege zur Schaffung einer Welt vorzuschlagen, in der wir alle überleben und wachsen können.

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