Drohne pro Meringer Wasserwacht: Technologie soll c/o welcher Personensuche helfen

Foto: Markus Motzke

Eine Drohne soll künftig die Meringer Wasserwacht bei der Suche nach Personen unterstützen.

Die Wasserwacht Mering bekommt eine Drohne mit Infrarotkamera. Sie soll bei der Suche nach Vermissten, bei Unfällen am und im Wasser und bei Hochwasser zum Einsatz kommen.

Die Drohne erhält die Wasserwacht von der Frankfurter Digitalisierungsberatung “Advisori FTC GmbH”. Durch den Einsatz der neuen Technologie sei es jetzt möglich, große Bereiche schnell und ressourcenschonend abzusuchen, berichtet die Wasserwacht. Die Infrarottechnik der Kamera sei dabei das herausragende Merkmal, das es den Einsatzkräften auch in der Nacht oder bei schlechter Sicht ermöglicht, Personen schneller als bisher in unwegsamem und unübersichtlichem Gelände entdecken zu können. Die Infrarotkamera wertet dazu die Temperatur des beobachteten Bereichs aus und ist in der Lage, Personen, die eine höhere Körpertemperatur als die Umgebung haben, auf dem Bildschirm darzustellen. Selbst an der Wasseroberfläche treibende oder im Uferbereich eines fließenden Gewässers befindliche Personen könnten so schnell entdeckt werden. Gerade in gefährlichen Einsatzsituationen wie bei einem Hochwasser oder in schnell fließenden Gewässern werde das Risiko für die Einsatzkräfte durch den Drohneneinsatz erheblich verringert.

Die Drohne sei ein weiterer Baustein der neuen Einsatzeinheit „Technische Ortung“ der Wasserwacht Mering. Neben dem im Jahr 2020 von der Gemeinde Mering gespendeten Sonargerät sei die Drohne “das Rückgrat der Wasserwacht Mering bei der Personensuche”, teilt die Wasserwacht mit. Komplettiert werden soll die Einheit noch durch ein weiteres Hightech System; einer Unterwasserdrohne.

Die jetzt noch bestehende Herausforderung für die Wasserwacht Mering, ist die Ausbildung von mehreren Drohnenpiloten und Kameraoperatoren, die die Drohne und die Kamera im Einsatz steuern, Bilddaten auswerten und die gewonnenen Erkenntnisse dem Einsatzleiter weiterleiten. Auch die Ausrüstung des vorhandenen Einsatzfahrzeuges mit der entsprechenden Technik zu Auswertung der Bilddaten und Kamerasteuerung steht noch bevor. Nach der derzeitigen Planung soll die Drohne voraussichtlich ab Ende des Jahres 2021 einsatzbereit sein. (pm)

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