Dieser linke Jugendsender «Funk» wird fünf Jahre altertümlich

Am 1. Oktober 2016 starteten ARD und ZDF mit ihrem digitalen Programm für junge Menschen unter 30. «Funk» hat sich zum Chefankläger der Mehrheitsgesellschaft entwickelt. Hier werden die Ängste der Heranwachsenden befeuert.

Das Gesprächsformat «Auf Klo» mit der Moderatorin Lisa Sophie Laurent (hyperlinks) findet in einer stilisierten Toilette statt.

Paul Niedermayer

Keinen Ruhm erntete die CDU einst für ihren Slogan vom Land, «in dem wir gut und gerne leben». Zu plump erweckte damit eine Regierungspartei den Eindruck, Deutschland entwickle sich in allen Bereichen zum Besten. Mit dem Gegenmodell probiert es das öffentlichrechtliche Jugendangebot «Funk». Bei «Funk» ist die Bundesrepublik ein Land, das von Ängsten und Diskriminierungen zusammengehalten wird, von Rassismus und Umweltverschmutzung. «Funk» zeigt sich als Mischung aus Radio Antifa und verfilmter Sexualkunde. «Funk» führt plastisch vor Augen, welche Verluste drohen, wenn der Bildungs- zum Erziehungsauftrag wird.