Dies Neueste zur Coronakrise – Wirtschaftsverbände fordern schnellstmögliche Lockerungen – News

  • 23:09

    Saar-Ministerpräsident vermisst klare Informationen zum Genesenen-Status

    Der Ministerpräsident des deutschen Bundeslandes Saarland, Tobias Hans (CDU), fordert eine Erklärung des Robert-Koch-Instituts über die Verkürzung des Genesenen-Status von sechs auf drei Monate. «Es reicht nicht, eine Regeländerung auf seine Website zu schreiben», sagt er in einem Interview mit der Zeitung «Welt», Link öffnet in einem neuen Fenster.

    «Dass in der Schweiz der Genesenen-Status zwölf Monate gilt, hierzulande aber nur drei, das muss man den Menschen erklären.» In jedem Fall brauche es Übergangsfristen, damit die Bürgerinnen und Bürger reagieren können.

  • 22:35

    WHO bleibt auch nach zwei Jahren beim Gesundheitsnotstand

    Eie Weltgesundheitsorganisation (WHO) hebt den Gesundheitsnotstand wegen der Corona-Pandemie vorerst nicht auf. Die Situation bleibe eine «Notlage von internationaler Tragweite» (PHEIC), teilte die WHO in Genf mit. Die Erklärung einer solchen Notlage ist das höchste Alarmsignal, das die WHO geben kann. So sollen Regierungen alarmiert werden, damit sie sich auf ein potenziell gefährliches Gesundheitsrisiko einstellen. Zudem sind damit besondere Meldepflichten der Mitgliedsländer verbunden.

    Die WHO hatte den Notstand wegen Corona am 30. Januar 2020 erklärt. Zu dem Zeitpunkt waren ausserhalb Chinas rund 100 Infektionen in 21 Ländern bekannt. Zwei Jahre später waren es mehr als 326 Millionen gemeldete Infektionen weltweit und mehr als 5.5 Millionen Todesfälle.

    Eine formelle WHO-Erklärung, ob eine Gesundheitslage eine Pandemie ist oder nicht, gibt es nicht. WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus hatte die Corona-Lage am 11. März 2020 erstmals als Pandemie bezeichnet.

  • 22:00

    Bundesrat: mehr Lockerungen – Verschärfungen sind kein Thema mehr

    Trotz der vielen Neuansteckungen lässt sich der Bundesrat nicht beeindrucken. Er will einige Corona-Massnahmen schneller auslaufen zu lassen als geplant. Damit kommt die Regierung der Wirtschaft und den Kantonen einen Schritt entgegen.

    «Seit dem Anfang wir waren eher auf der Seite, lockerer zu sein im Gegensatz zu anderen Ländern und der EU», erklärt Alain Berset. Im Bundesrat werden die Corona-Massnahmen in zwei Wochen nochmals diskutiert. Sollte die Situation in den Spitälern gut bleiben, wären auch frühere Lockerungen möglich.

  • 21:28

    Djokovic ist Investor im Biotech-Bereich

    Der serbische Tennis-Champion Novak Djokovic hat die dänische Biotech-Firma QuantBioRes erworben. Er habe gemeinsam mit seiner Frau rund 80 Prozent der Anteile gekauft, sagte Firmenchef Ivan Loncarevic den Agenturen Reuters und AFP. QuantBioRes ist 2020 gegründet worden und will eine medizinische Behandlung gegen Covid-19 entwickeln. Aktuell arbeiten daran rund elf Personen in Dänemark, Australien und Serbien. Wie viel Djokovic investierte, wollte Loncarevic nicht sagen. Das Unternehmen plane, im Sommer in Grossbritannien mit klinischen Studien zu beginnen.

    Der Weltranglistenerste Djokovic hatte für Schlagzeilen gesorgt, weil ihm die Einreise nach Australien verweigert wurde. Der 34-jährige Titelverteidiger hatte mit einer Ausnahmeerlaubnis von den Impfvorgaben an den Australian Open, dem ersten Grand-Slam-Turnier des Jahres, teilnehmen wollen.

    Djokovics Sprecher wollte sich auf Anfrage nicht zu seiner Beteiligung an dem dänischen Unternehmen äussern.

  • 20:27

    Tschechien streicht geplante Impfpflicht

    Die neue Regierung in Tschechien hebt die geplante begrenzte Corona-Impfpflicht auf. Vorgesehen war die Impfpflicht für Menschen ab 60 Jahren, Polizisten, Feuerwehrleute, Soldaten und Mitarbeitende im Gesundheitswesen und in Pflegeheimen. Die Verordnung wäre ab März in Kraft getreten. Es werde unter seiner Regierung keine Impfpflicht geben, versicherte der neue Ministerpräsident Petr Fiala nach einer Kabinettssitzung: «Wir sehen keine Gründe für eine Impfpflicht und wir wollen Spaltungen in der Gesellschaft nicht vertiefen.»

    Das Kabinett brachte zudem eine Neuauflage des Pandemiegesetzes auf den Weg, das Ende Februar ausgelaufen wäre. Es gibt den Gesundheitsämtern auch in der Zukunft weitreichende Befugnisse. Die Vorgängerregierung unter Andrej Babis hatte die Impfpflicht als eine ihrer letzten Amtshandlungen beschlossen. In Tschechien haben bisher knapp 63 Prozent der Bevölkerung eine Grundimmunisierung erhalten und etwa ein Drittel eine Auffrischimpfung.

    Legende:
    Es werde unter seiner Regierung keine Impfpflicht geben, versicherte der neue Ministerpräsident Petr Fiala in Prag.

    Reuters

  • 19:26

    FDP und Mitte drängen auf baldige Lockerungen

    Die FDP fordert nach den jüngsten Entscheiden des Bundesrats zur Coronapolitik eine weitere Lockerung der Quarantäneregeln. «Nein zu einer Quarantäne für doppelt geimpfte Personen», schrieb die FDP auf Twitter. Was die übrigen Einschränkungen angehe, sollten Anfang März weitere Lockerungen möglich sein, sofern es die epidemiologische Lage zulasse. Explizit begrüsst die FDP die Priorisierung bei den PCR-Tests.

    Die Mitte-Partei sieht derweil Hoffnung auf eine baldmöglichste Normalisierung, wie sie auf Twitter schrieb. Sie erwarte, dass der Bundesrat die Massnahmen bei einer positiven Entwicklung anpasse. Die Mitte begrüsse, dass die Massnahmen zur Quarantäne und die Homeoffice-Pflicht nur bis Ende Februar verlängert worden sei.

    Die Grünliberalen (GLP) begrüssen die Verlängerung der Corona-Schutzmassnahmen. Angesichts der unsicheren Lage sei der Entscheid des Bundesrats richtig, schrieb GLP-Präsident Jürg Grossen auf Twitter.

  • 18:08

    Massnahmen im Kanton Bern bis Ende Februar verlängert

    Der Kanton Bern hat die Pandemie-Schutzmassnahmen bis Ende Februar verlängert. Abweichungen gibt es im Schulbetrieb, wo die Maskentragpflicht für Schulkinder der 1. bis 4. Klasse bis am 14. Februar verlängert wird. Weiter gilt bis dahin auch ein Ausgangs- und Urlaubsverbot im Justizvollzug, wie der Regierungsrat mitteilte, Link öffnet in einem neuen Fenster.

    Bis zum 28. Februar verlängert werden die kantonalen Massnahmen zur Zertifikatspflicht für Besucherinnen und Besucher in Spitälern, Pflege-, Behinderten- sowie Kinder- und Jugendheimen. Die Zertifikats- und Testpflicht für Angestellte solcher Einrichtungen und der Spitex wird bis Ende Februar beibehalten.

    Die Zertifikatspflicht an Hochschulen und ähnlichen Institutionen wird bis 31. März verlängert. Die epidemiologische Lage werde laufend beobachtet und die Massnahmen bei Bedarf angepasst, schreibt der Berner Regierungsrat.

  • 17:28

    Freiburg verzichtet aufs Testen ungeimpfter Pflegefachleute

    Ungeimpfte Mitarbeitende in Spitälern, Pflegeheimen, Ambulanzen oder ähnlichen Gesundheitseinrichtungen im Kanton Freiburg müssen sich ab sofort nicht mehr jede Woche auf Corona testen lassen. Die Kantonsregierung hat entschieden, auf solche repetitiven Tests zu verzichten.

    Als Grund wird die grosse Zunahme der Infektionsfälle genannt. «Umsetzung und Organisation der repetitiven Tests sind zeit- und personalintensiv», schreibt die Direktion für Gesundheit. Mit dem Testen würden Ressourcen gebunden, die derzeit woanders gebraucht werden. «Ausserdem treffen die Testergebnisse aufgrund der Überlastung der Labore zu spät ein.»

    Das wöchentliche Testen bringe nicht viel, sagt auch der Freiburger Kantonsarzt Thomas Plattner gegenüber SRF News: «Weil Omikron ansteckender ist und die Symptome häufiger wieder abklingen, wäre tägliches Testen nötig.» Das sei derzeit aus Kapazitätsgründen nicht möglich. Die Institutionen können aber, wenn sie wollen, freiwillige Tests bei ungeimpften Personen wöchentlich durchführen.

  • 16:44

    Wirtschaft fordert frühstmögliche Rückkehr zur Normalität

    Der Wirtschaftsdachverband Economiesuisse zeigt Verständnis für die Verlängerung der Corona-Massnahmen. Sobald jedoch klar sei, dass die Spitäler durch die Omikron-Welle nicht überlastet würden, brauche es schnellstmöglich Lockerungen. Für die Wirtschaft sei es wichtig, dass der Bundesrat an seiner nächsten Sitzung die Homeoffice-Pflicht in eine Empfehlung umwandle, schreibt Economiesuisse.

    Auch für den Schweizerischen Arbeitgeberverband (SAV) gilt das oberste Prinzip, eine Normalisierung in allen Lebensbereichen zum frühestmöglichen Zeitpunkt anzustreben. Laut einer Mitteilung begrüsste der SAV, dass die Homeoffice-Pflicht und die Regeln der Kontaktquarantäne nur bis Ende Februar verlängert werden.

    Auch der Verband Angestellte Schweiz sieht den Bundesrat auf dem richtigen Weg. Die Beibehaltung der Kontaktquarantäne sei sinnvoll, weil die Lage noch angespannt sei. Der Verband forderte die Beibehaltung der Unterstützungsmassnahmen für Unternehmen, damit das Ganze nicht zu einer allgemeinen Wirtschaftskrise auswachse.

    Der Schweizer Tourismus-Verband (STV) begrüsst die Aufhebung der Testpflicht bei der Einreise in die Schweiz. Das sei im Hinblick auf die Skiferien ein positives Signal. Der STV forderte, die Finanzhilfen für den Tourismussektor aufrechtzuerhalten, weil die Massnahmen bei vielen Betrieben zu Liquiditätsengpässen führten.

    Hotelleriesuisse dagegen bedauerte die Verlängerung der 2G-plus-Massnahmen und die Quarantänepflicht angesichts der stabilen Hospitalisierungszahlen. Die Lockerung der Einreisebestimmungen und Beibehaltung der Homeoffice-Pflicht bis Ende Februar anstatt bis Ende März begrüsste der Verband hingegen.

  • 15:56

    St. Gallen: Bei 40’000 Personen läuft das Impfzertifikat bald ab

    Ab 31. Januar sind Impfzertifikate nur noch 270 Tage lang gültig. Im Kanton St. Gallen läuft damit bei geschätzten 40’000 St. Gallerinnen und St. Gallern die Gültigkeit des Impfzertifikats vorzeitig ab. Das meldet die Staatskanzlei St. Gallen.

    «Weil diese Personen für die Verlängerung des Zertifikats eine Auffrischimpfung benötigen, ist in den kommenden Wochen mit einer höheren Impfnachfrage zu rechnen», heisst es in einer Mitteilung. Darum verlängere der Kanton St. Gallen den Betrieb der Pop-Up-Impfstellen in Rorschach, Altstätten, Uznach, Walenstadt und Wattwil nochmals bis Ende Februar.

    Der Kanton werde alle Personen, die im Kanton St. Gallen geimpft wurden und bei denen die letzte Impfung am 1. Februar länger als 9 Monate zurückliegt, per E-Mail über den Ablauf des Impfzertifikats informieren.

  • 15:00

    Das Wichtigste von der heutigen Bundesratsinformation

    • Die Homeoffice-Pflicht und die Kontaktquarantäne gelten neu bis Ende Februar. Quarantäne gilt nur für Personen im gleichen Haushalt oder mit ähnlich engem Kontakt, davon ausgenommen sind Personen, die in den letzten vier Monaten geimpft oder genesen sind
    • 2G und 2G+ für gewisse Innenräume sowie die ausgeweitete Maskenpflicht drinnen gelten neu bis Ende März
    • Die 3G-Regel für Veranstaltungen draussen ab 300 Personen sowie die Einschränkung privater Treffen gelten bis Ende März. Maximal 10 Personen dürfen sich treffen, wenn mindestens eine ungeimpfte und ungenesene Person dabei ist. Drinnen gilt 2G mit maximal 30 Personen, draussen maximal 50 Personen
    • Ab Samstag entfällt der negative PCR- oder Antigen-Schnelltest für Geimpfte und Genesene bei der Einreise in die Schweiz. Für Ungeimpfte bleibt aktuelles Testregime bestehen. Damit gilt für die Einreise in die Schweiz neu die 3G-Regel
    • Der Bundesrat verkürzt per Ende Januar die Gültigkeit der Impf- und Genesenen-Zertifikate von 365 auf 270 Tage
    • Die Übersicht: Diese Anpassungen der Massnahmen hat der Bundesrat beschlossen
  • 14:55

    Ende der Medienkonferenz

    Damit endet die heutige Medienkonferenz mit Gesundheitsminister Alain Berset. An seiner Sitzung vom 2. Februar wird der Bundesrat mögliche Lockerungen der Massnahmen diskutieren.

    Wir bedanken Ihnen fürs Mitverfolgen und informieren Sie hier im Liveticker weiterhin über die Lage in der Pandemie.

  • 14:48

    Will auch der Bundesrat Ungeimpfte nerven?

    Ein Journalist spricht Berset auf Emmanuel Macrons Aussage an, wonach der Präsident Frankreichs Ungeimpfte «nerven» wolle. Dies sei nicht die Absicht des Bundesrats gewesen, sagt Alain Berset. «Wir haben versucht, die Entscheidungen und Freiheiten jedes Einzelnen möglichst gut miteinzubeziehen.» Dazu zähle auch die Impfung.

  • 14:46

    Gattoni: «Ziel ist es, dass die prioritären Personen einen PCR-Test bekommen»

    Das BAG empfiehlt den Kantonen eine Priorisierung bei den PCR-Tests. Hat der Bundesrat schon Informationen, dass die Kantone dies befolgen?

    BAG-Expertin Fosca Gattoni Losey antwortet wie folgt: «Die Kantone haben diese Massnahmen zur Kenntnis genommen. Wir gehen davon aus, dass die Kantone diese Priorisierung je nach Testkapazität übernehmen werden. Es wird Unterschiede geben, das Ziel ist es aber, dass die prioritären Personen einen PCR-Test bekommen.»

    In erster Linie sollen Risikopersonen mit Symptomen oder Risikopersonen nach Kontakt zu einer positiv getesteten Person bevorzugt werden, danach repetitive Testung in Gesundheitsinstitutionen sowie in kritischen Infrastrukturen. Erst danach folgt die Testung von symptomatischen Personen.

  • 14:41

    Warum hat der Bundesrat die Unterschiede bei den Genesenen-Zertifikate nicht ausgemerzt?

    SRF-Bundeshausredaktorin Nathalie Christen weist darauf hin, dass mit der neuen Regelung ein Genesenen-Zertifikat in der Schweiz länger gültig sei als eines in der EU. Gesundheitsminister Alain Berset sagt, primär sei es das Ziel des Bundesrats, für die Schweiz etwas Gutes zu tun. «Wir sind nicht in jedem Punkt auf der EU-Linie. Wir haben unseren eigenen Weg.»

  • 14:39

    Befasst sich der Bundesrat auch mit Long Covid?

    «Natürlich beobachten wir das. Am Anfang wussten wir noch nicht so viel darüber, dann sind viele Fälle aufgetaucht. Wir finanzieren in diesem Bereich Forschung. Wir brauchen aber noch viel Zeit, um in der ganzen Komplexität zu erfassen, was Long Covid genau ist», antwortet Gesundheitsminister Berset.

    BAG-Expertin Masserey ergänzt: «Falls sich ein Register über Long-Covid-Fälle als notwendig erweist, müsste man wissen, warum und zu welchem Zweck ein solches Register einen Mehrwert bringt.»

  • 14:38

    Wäre zur Verkürzung der Gültigkeitsdauer der Zertifikate keine Übergangsfrist nötig gewesen?

    Der Gesundheitsminister winkt ab. Für verschiedenste Aktivitäten sollte es – Stand heute – ab Ende März gar kein Zertifikat mehr brauchen, sagt Alain Berset. Und er verweist nochmals auf die Kompatibilität mit der EU. Es betreffe nur eine Minderheit der Geimpften in der Schweiz, deren Zertifikat die 270 Tage bereits erreicht hätte. Es gebe zudem genügend Impfstoffe in den Kantonen, um sich auch innert Kürze einen Booster holen zu können.

  • 14:36

    Verkürzte Gültigkeit für Genesenen-Zertifikate: Schweiz richtet sich nach EU

    Der Bundesrat verkürzt per Ende Januar die Gültigkeit der Impf- und Genesenen-Zertifikate von 365 auf 270 Tage. «Wieso gelten Genesenen-Zertifikate in der Schweiz künftig 365 Tage und nicht noch weniger lang, wo doch Studien zeigen, dass Genesene weniger lang vor Omikron geschützt sind», fragt ein Journalist.

    «Wir wollten kompatibel bleiben mit der EU. Wir empfehlen den Genesenen weiterhin, sich mit einer Dosis impfen zu lassen», beantwortet Virginie Masserey vom BAG die Frage.

  • 14:32

    Weiss man, wie viele Patienten wegen Omikron oder Delta auf der IPS liegen?

    Viriginie Masserey vom BAG sagt, es gebe dazu keine präzisen Informationen. Wegen Omikron habe man erst kürzlich die ersten Patientinnen und Patienten auf der IPS aufgenommen. Jene, die wegen Delta auf die Intensivstation gebracht worden seien, würden dort unter Umständen längere Zeit liegen.

  • 14:31

    Berset: «Wir sind bereit, die Massnahmen zu lockern»

    «Wenn die Fallzahlen so stark steigen, prognostiziert man auch bei der Taskforce, dass sie schnell wieder sinken werden. Kann im März überhaupt noch eine massenhafte Infektion stattfinden», will SRF-Journalist Philipp Burkhardt wissen.

    «Wir haben heute gewisse Massnahmen verlängert, mit der klaren Aussage, dass wir die Lage am 2. Februar wieder evaluieren und dann wieder am 16. Februar. Ab dem Moment, wo die Fallzahlen stark sinken, wird die Diskussion überflüssig. Heute steigen die Zahlen aber noch stark», antwortet Berset.

    «Wir sind bereit, die Massnahmen stark zu lockern, sobald das ein Thema wird. Heute schon vorauszusagen, was im März passieren wird, ist eher schwierig.» Es sei eine Vorsichtsmassnahme, die Massnahmen vorerst weiter aufrechtzuerhalten, ergänzt Virginie Masserey vom BAG. Man werde die Lage aber immer wieder überdenken.