“Die Einnahmen helfen uns” – Ring Emmendingen

Schnelltests halfen DRK.

Corona-Schnelltests haben dem Emmendinger Kreisverband des Roten Kreuzes geholfen, seine Geldprobleme abzumildern. Laut Kreisgeschäftsführer Alexander Breisacher haben die Helfer in den beiden kreiseigenen Teststellen in Waldkirch und Malterdingen rund 35 000 Tests vorgenommen, die Pro-Nase-Vergütung lag zu Hochzeiten bei 18 Euro. “Wir haben da Geld verdient”, sagt Breisacher. Viele Leute, sagt er, seien bewusst zum Roten Kreuz gegangen. Die DRK-Helfer hätten den Abstrich nicht im vorderen Nasenbereich genommen, sondern weiter hinten – das ist unangenehmer, gilt aber auch als präziser. “Wir hatten zwei, drei falsche Tests, das ist eine unheimlich gute Quote”, sagt Breisacher. Die Schnellteststelle in Malterdingen ist mittlerweile geschlossen, die in der Waldkircher Sick-Kantine hat noch geöffnet – viel los sei aber nicht mehr. “Momentan ist es ein Zuschussgeschäft”, sagt Breisacher. “Wir haben aber die gute Zeit mitgenommen und wollen jetzt nicht die Ersten sein, die schließen.” Zu Beginn der Corona-Pandemie hatte der Kreisverband mit weggefallenen Einnahmen zu kämpfen gehabt.

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