Crealogix schreibt wieder Preis | Unternehmen Technologie

(AWP) Der Software- und IT-Dienstleister Crealogix (CLXN 119.50 +1.27%) ist im Geschäftsjahr 2020/2021 in die Gewinnzone zurückgekehrt. So sind Umsatz und Gewinn gestiegen, wobei insbesondere der Bereich Software-as-a-Service (SaaS) stark gewachsen ist.

Nach einem Verlust von 0,5 Mio. Fr. im Vorjahr verbuchte Crealogix für das im Juni abgelaufene Geschäftsjahr 2020/2021 einen Gewinn vor Goodwillabschreibung von 1,1 Mio. Fr., wie der Software- und IT-Dienstleister am Dienstag mitteilte. Zudem wuchs der Umsatz um 5,4% auf 109,3 Mio. Fr.

Auch operativ erhöhte Crealogix das Ebitda um 0,8 Mio. Fr. auf 3,3 Mio. Fr. Entsprechend ist auch die Ebitda-Marge auf 3,0% gestiegen und übertrifft somit die Guidance, die eine Marge auf Vorjahresniveau anpeilte (VJ: 2,3%). Zur Dividendenpolitik macht der Softwaredienstleister keine Angaben.

Transformation in vollem Gange

Zurzeit befindet sich Crealogix in der Transformation hin zu einem SaaS-Anbieter. Die Umsätze im SaaS-Bereich machen 27% des Gesamtumsatzes aus, wobei die Einnahmen im vergangenen Geschäftsjahr um 76% gewachsen sind.

Insgesamt machen die wiederkehrenden Umsätze über 50% des Gesamtjahresumsatzes aus (H1: 50,1%). Für das Geschäftsjahr 2022/2023 gehe Crealogix von wiederkehrenden Umsätzen von mindestens 60% aus.

Die erhöhten Entwicklungsausgaben und die Kosten für den Ausbau des neuen Hauptsitzes in Zürich haben den freien Cashflow 2020/2021 belastet, wie es in der Mitteilung weiter heisst. Der Cashflow betrage -7,0 Mio. Fr. im Vergleich zu 7,0 Mio. Fr. im Vorjahr, wobei die Eigenkapitalquote bei 38% liege.

Für das neue Geschäftsjahr 2021/2022 rechnet der Bankensoftware-Anbieter mit einer steigenden Nachfrage und somit mit einer positiven Geschäftsentwicklung. Crealogix plant deshalb seine globalen Vertriebsaktivitäten auszuweiten sowie seine Produktstrategie mit erhöhten Investitionen zu verbessern.

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