Corona-Notlage: Italien will solange bis Herbst durchimpfen – neuer Lockdown – Unterhaltung

Für Polemik sorgte auch in Italien der Impfstoff des britisch-schwedischen Herstellers Astrazeneca – die Impfungen wurden aber nicht ausgesetzt. Nur die Verabreichung einer Charge wurde nach “schwerwiegenden unerwünschten Ereignissen” gestoppt, wie die Arzneimittelbehörde Aifa am Freitag mitgeteilt hatte. Bislang gebe es keinen kausalen Zusammenhang zwischen der Impfung und diesen Vorfällen. Vor allem der Tod eines Marineoffiziers auf Sizilien nach der Impfung hatte für Aufsehen gesorgt. Die Behörden ermitteln in dem Fall.

Gesundheitsminister Robert Speranza betonte am Sonntag in einem Interview der Zeitung “La Repubblica”: “Die Impfstoffe in Italien und Europa sind alle wirksam und sicher.”

In Italien sind bisher mehr als 100.000 Menschen gestorben, die mit dem Virus infiziert waren. Am Samstag meldeten die Behörden rund 26.000 Neuinfektionen und 317 Tote im Zusammenhang mit dem Virus binnen eines Tages. Über die Osterfeiertage wird ganz Italien zur “Roten Zone”, mit Ausnahme von Sardinien.

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