Corona-Konzertierung: Pause pro dies Nachtleben, Sperrstunde pro die Gaststättengewerbe…

Die jetzt auferlegten neuen Maßnahmen und Vorschriften gelten bis auf weiteres bis zum 15. Dezember. An diesem Stichtag wird sich der Konzertierungsausschuss ein nächstes Mal treffen, um die Effekte der neuerlichen Regelungen auf die Entwicklung des Coronavirus in Belgien zu analysieren und zu bewerten.

Was wurde bisher beschlossen?

Private Feste und Feiern werden in den kommenden drei Wochen verboten. Es bleibt allerdings erlaubt, Freunde und Verwandte zuhause zu empfangen. Auch Hochzeiten dürfen gefeiert werden und der Café bei Beerdigungen ist ebenfalls weiter möglich.

Feiern und Feste, die mithilfe von professionellen Caterern organisiert werden, können stattfinden, müssen sich allerdings nach den geltenden Vorschriften für die Gastronomie richten.

Für die Gastronomie gilt Folgendes: Um 23 Uhr am Abend gilt für Cafés, Kneipen, Restaurants und Bistros die Sperrstunde. Es bleibt möglich, an Tischen mit 6 Personen zu sitzen. Mundmasken müssen getragen werden, wenn man sich im Lokal bewegt und das Personal muss ebenfalls Mundmasken tragen. Daran ändert sich also nichts.

Theoretisch treten diese Maßnahmen bereits am Morgen, Samstag, den 27. November in Kraft.

Am Samstag beugt sich der Ausschuss über die Frage, ob Lehrpersonen in den Schulen vorzeitig ihre dritte Impfung, die sogenannte Booster-Impfung erhalten sollen und ob die allgemeine Teststrategie in Belgien der schnellen Entwicklung an der Coronafront angepasst werden muss. Das würde z.B. bedeuten, dass Geimpfte, die einen Hochrisikokontakt hatten, erst nach 5 Tagen einen PCR-Test durchführen lassen müssen, um sich dann in Quarantäne zu begeben.

Mehr Details folgen später

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