Chris Noth verliert nachher Vergewaltigungsvorwürfen Mio.-Handel – B.Z. Spreeathen



B.Z.

Ist das der Anfang von seinem Ende? Derzeit ist Chris Noth (67) in seiner Paraderolle des Mr. Big in der Fortsetzung von „Sex and the City“ zu sehen und rührt darin Fans auf der ganzen Welt zu Tränen. Doch für drei Frauen lösen diese Bilder offenbar ganz schmerzhafte Erinnerungen an Noth aus. Sie beschuldigen den Schauspieler der Vergewaltigung!

Die Folge: Nicht nur seine Ehefrau, Schauspielerin Tara Wilson (39), nimmt sich eine Beziehungsauszeit, will die Weihnachtstage ohne ihren Mann verbringen. Auch seine Schauspielagentur ließ ihn fallen.

Jetzt verliert Noth auch noch einen Mega-Deal! Laut der britischen „Daily Mail“ ist er einen 12-Millionen-Dollar-Deal zum Verkauf seiner Tequila-Marke „Ambhar“ los.

Das Getränkeunternehmen Entertainment Arts Research, Inc. mit Sitz in Nevada, kauft häufig prominente Getränkemarken auf und ließ am Sonntag mitteilen, dass die Gespräche über den Kauf von Noths Ambhar-Tequila sofort beendet seien.

Serien-Traumpaar: Sarah Jessica Parker als Carrie und Chris Noth als Mr. Big (Foto: picture alliance / Everett Collection)

„Zum jetzigen Zeitpunkt macht es für uns keinen Sinn, dieses Geschäft voranzutreiben, da die Vorwürfe sehr ernst zu nehmen sind“, sagte Bernard Rubin, CEO von EARI in einer Pressemitteilung. „Dennoch werden wir weiterhin nach Spirituosenmarken Ausschau halten, die zum Ethos der sozialen Verantwortung von EARI passen.“ Noths Tequila sei demnach raus.

Lesen Sie auch: „Sex and the City“-Erfinder erklärt dramatischen Serien-Tod

Was war passiert? Gleich drei Frauen (40, 31, 30) beschuldigen Noth der Vergewaltigung. Zwei von ihnen behaupten, 2004 bzw. 2015 von Chris Noth jeweils zum Sex gezwungen worden zu sein. Das dritte mutmaßliche Opfer (30) erhob im Magazin „The Daily Beast“ den Vorwurf, Noth habe sie im Jahr 2010 in einem Lokal in Manhattan sexuell missbraucht. Sie hatte dort damals als 18-Jährige gearbeitet.

Der beschuldigte Darsteller streitet die angeblichen Übergriffe vehement ab. „Die Anschuldigungen gegen mich von Personen, die ich vor Jahren, sogar Jahrzehnten, getroffen habe, sind kategorisch falsch“, beteuert der Schauspieler in einer Stellungnahme.

Die Treffen seien „einvernehmlich“ gewesen. Ein „Nein“ bedeute bei ihm ein Nein, diese Grenze habe er nie überschritten. Er habe diese Frauen nicht vergewaltigt.

Erstaunt sei er über den Zeitpunkt, zu dem die Vorwürfe erhoben wurden – ausgerechnet eine Woche nach der Premiere der „Sex and the City“-Fortsetzung.