Bombenfund: Räumung in Wuppertal mit 1.500 Menschen – Rheinland – Nachrichtensendung

Für etwa 1.500 Wuppertaler war die Nachtruhe früh und plötzlich vorbei: Mit Sirenen und Warndurchsagen riefen Einsatzkräfte von Freiwilliger Feuerwehr und Polizei die Anwohner zwischen Langerfeld-Mitte und Bockmühle dazu auf, umgehend ihre Wohnungen zu verlassen. Zuvor war eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden.

Es bestehe “unmittelbare Gefahr”, so ein Polizeisprecher gegenüber dem WDR. Im Sperrradius rund um den Fundort liegen auch fünf Wahllokale.

Polizei über Evakuierung: Uneinsichtige Anwohner

Viele Anwohner zeigten sich laut Polizei uneinsichtig und weigerten sich, ihre Wohnungen zu verlassen. Polizei und Ordnungsamt waren auch noch am Morgen im Dauereinsatz.

An der Adresse Rauental 77 war der Blindgänger bereits am frühen Abend bei Erdarbeiten gefunden worden. Ein Abtransport ist laut Polizeiangaben nicht möglich gewesen, da der Zustand “unklar” sei.

Sperrradius von 500 Metern

Um den Fundort herum wurde kurz nach Mitternacht ein Evakuierungsradius von 250 Metern eingerichtet. Für Anwohner und Betroffene gibt es im Schulzentrum Ost eine Sammelstelle. Aus Sicherheitsgründen erklärte die Polizei auch den weiteren Umkreis von 500 Metern zum Sperrradius. Das heißt: Bis die Gefahrensituation aufgehoben ist, darf sich dort niemand auf der Straße aufhalten.

Im Sperrradius liegen auch Wahllokale

In dem 500-Meter-Radius liegen auch fünf Wahllokale. Wahlberechtigte, die hier ihre Stimme abgeben möchten, werden angehalten, sich erst nach offizieller Entwarnung auf den Weg zu machen. Eine Liste der betroffenenen Wahllokale gibt es hier:

Berlin Ernachrichten