Bergkrutergenossenschaft baut zweiten Standort | Nachrichtensendung.at

Auf 8000 Quadratmetern werden im Betriebsbaugebiet Bad Leonfelden in rund einem Jahr Lavendel, Minze oder Thymian verarbeitet, weil die Bergkrutergenossenschaft Hirschbach am Stammsitz aus allen Nhten platzt. Die Kruter wachsen auf 260 Hektar von 105 Mitgliedsbetrieben. Heute, Montag, ist Spatenstich fr die 7,5-Millionen-Euro-Investition in Bad Leonfelden, die fnf zustzliche Jobs schafft.

Am neuen Standort werden knftig 15 Mitarbeiter beschftigt, in Hirschbach bleiben 50 der 60 (Teilzeit-)Beschftigten.

Der Zulauf zur Genossenschaft ist enorm. “Wir bekommen viele Anfragen neuer Produzenten, weil in der klassischen Landwirtschaft kein Geld zu verdienen ist”, sagt Geschftsfhrer Karl Dirnberger. Er rechnet mit einer Erweiterung der Bio-Bergkrutergenossenschaft in fnf Jahren um bis zu 25 neue Mitglieder und 60 Hektar Land.

Die Preise fr die Kruter “stimmen” derzeit, so Dirnberger. Die Top-Produkte sind der Bergkrutertee, bei den Gewrzen das Krutersalz und die Gemsesuppe, die unter der eigenen Marke verkauft werden. Die Supermrkte lassen in Hirschbach aber auch Eigenmarken von Kruterprodukten herstellen. In einem Jahr werden 300 Tonnen Kruter (Trockengewicht) verkauft, das wren 20 Millionen Teebeutel. Die Felder der Kruterbauern liegen berwiegend im Mhlviertel, ein paar Kruter wie Salbei und Majoran kommen mit dem Klima in Niedersterreich und der Steiermark besser zurecht.