Beim Herstellen von Impfampullen kommt Technologie von Grassteppe zum Hinterlegung – Maulburg

In den Glasflaschen der Corona-Impfstoffe steckt auch Know-how des Pumpenspezialisten Busch aus Maulburg. Genauer gesagt geht es um die Vakuumtechnologie.

Die Corona-Impfstoffe sind dieser Tage weltweit begehrt, und die Hersteller bemühen sich, Kapazitäten auszubauen. Dabei spielt auch Technologie aus dem Wiesental eine Rolle, genauer gesagt die Vakuumtechnologie des Maulburger Pumpenspezialisten Busch, und zwar bei der Produktion der inzwischen fast schon ikonisch gewordenen Glasfläschen, in die die flüssigen Impfstoffe abgefüllt werden, teilt die Firma mit.

Um die volle Wirksamkeit des Impfstoffes zu garantieren, sei die Wahl des richtigen Glasbehältnisses entscheidend. Denn nur Borosilikatglas habe alle erforderlichen Eigenschaften. Dieses spezielle Glas sei sehr chemikalienbeständig und besonders resistent gegen äußere Wärmeeinwirkungen, was für die Lagerung des Impfstoffes entscheidend ist. Das Glas dehnt sich durch äußere Temperaturveränderungen nur minimal aus. Somit bleibe der Impfstoff im Inneren der Glasflaschen bestens geschützt und haltbar.

Beim Herstellen der Glasflaschen kommt Vakuumtechnologie von Busch Vacuum Solutions zum Einsatz. Während des Schmelzprozesses wird sie benötigt, um die in der flüssigen Glasmasse eingeschlossene Luft abzusaugen. Das sorgt für optimale Produktqualität ohne Einschlüsse. Und auch beim Formen der Glasmasse selbst sorgt Vakuum für Stabilität und gleichmäßiges Aussehen der Flaschen. Dank der Vakuumtechnologie von Busch erhielten die Glasflaschen also die optimalen Eigenschaften, um den Corona-Impfstoff sicher bis zum Injizieren aufzubewahren, heißt es in der Mitteilung.

Berlin Ernachrichten