Asylpolitik – Heftige Kritik von Prominenten aus Kunst, Wissenschaft und Politik

Mehr als 80 Prominente aus Kunst, Wissenschaft und Politik haben die Flüchtlingspolitik der Europäischen Union kritisiert.

Geflüchtete würden mit allen Mitteln an der Ankunft in Europa gehindert, heißt es in der Erklärung, die der “Kölner Stadt-Anzeiger” veröffentlichte. Dies geschehe durch unterlassene Hilfeleistung und das bewusste Ertrinkenlassen, durch illegale Push-Backs oder durch Folter und Gewalt. Flucht dürfe nicht kriminalisiert werden.

Initiiert wurde der Offene Brief vom Schweizer Regisseur Milo Rau zusammen mit Organisationen wie etwa #LeaveNoOneBehind, Sea-Watch oder medico international. Zu den Unterzeichnern gehören unter anderen die Schriftsteller Elfriede Jelinek, Robert Menasse und der Pianist Igor Levit.

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