Aktuelle Corona-Regulieren nicht: Treffen unter ferner liefen im Freien stärker verbohrt | NDR.de – News

Stand: 07.01.2022 21:56 Uhr

Schleswig-Holsteins Regierung hat die Corona-Auflagen verschärft. Hier geben wir in alphabetischer Reihenfolge einen Überblick, was erlaubt und was verboten ist. Sobald die neue Corona-Bekämpfungsverordnung veröffentlicht wird (u. a. mit 2G-Plus für Gastronomie und Sport), aktualisieren wir diesen Artikel.

Einzelheiten zu den Beschlüssen des Bundes und dem neuen Infektionsschutzgesetz finden Sie hier.

Am Rechner können Sie per Tastenkombination STRG+F (beim Mac Apfel+F) nach Stichworten suchen – bei mobilen Geräten geht das meist über das Dreipunktmenü und “auf Seite suchen”.

Es wird empfohlen, untereinander 1,50 Meter Mindestabstand zu halten. Kann dieser nicht eingehalten werden, wird empfohlen eine Maske zu tragen. Die Landesregierung rät dazu in Innenräumen immer dann eine Maske zu tragen, wenn Personen aus mehreren Haushalten dabei sind.

Alkohol in der Öffentlichkeit

In der Verordnung der Landesregierung sind keine Corona-Beschränkungen zum Ausschank oder Konsum von Alkohol verankert.

Angeln

Das Angeln ist erlaubt.

Arzt

Wer zum Arzt geht, muss die Hygieneregeln für Einrichtungen mit Publikumsverkehr beachten. Darüber hinaus sollten Patienten vorab anrufen und nach einem Termin fragen. Dies gilt vor allem, wenn der Verdacht auf eine Covid-19-Erkrankung besteht. Praxen müssen als Angebot einen QR-Code für die Registrierung mit der Corona-Warn-App des RKI bereitstellen. Die Registrierung ist freiwillig.

Beerdigungen

In geschlossenen Räumen darf höchstens die Hälfte der Sitzplätze besetzt werden. Die Sitzplätze in unmittelbarer Nähe (vorne, hinten, daneben) zu einem Teilnehmer dürfen nicht oder nur mit einer nahestehenden Person besetzt werden. Es gilt eine Maskenpflicht, nur der Redner darf die Maske absetzen.

Die genannten Einschränkungen gelten nicht, wenn der Veranstalter die Umsetzung von 3G gewährleistet. Eine generelle Begrenzung der Teilnehmerzahl gibt es nicht. Zur Trauerfeier auf Friedhöfen und in Bestattungsunternehmen gehört die eigentliche Zeremonie, nicht aber eine anschließende Bewirtung.

Bibliotheken/Archive

In Bibliotheken und Archiven gilt die 2G-Regel für Innenbereiche von Kultureinrichtungen nicht. Auch negativ getestete Personen dürfen Bibliotheken und Archive betreten. Alle Besucher müssen jedoch eine Maske tragen. Die Einrichtungen müssen als Angebot einen QR-Code für die Registrierung mit der Corona-Warn-App des RKI bereitstellen. Die Registrierung ist freiwillig.

Für außerschulische Bildungsangebote – wie Fahrschulen oder Musikschulen – gelten die Regeln für Veranstaltungen, also 2G in geschlossenen Räumen. Nur in Ausnahmebereichen gilt 3G: bei Bildungsangeboten der beruflichen Aus- und Weiterbildung, Alphabetisierungskursen, Vorbereitungskursen zur Erlangung von Schulabschlüssen, Integrationskursen, Berufssprachkursen, Erstorientierungskursen, Starterpaket-für-Flüchtlinge-Kursen sowie bei Bildungsangeboten der Gesundheitsfach- und Pflegeschulen.

Dienstleistungen (Friseur, Fußpflege, Tätowierungen)

Bei Dienstleistungen mit Körperkontakt gilt für Kunden 2G. Ausgenommen sind Kinder bis zur Einschulung und minderjährige Schüler, die regelmäßig in der Schule getestet werden. Personen, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können, können die Dienstleistung mit Vorlage einer ärztlichen Bescheinigung und eines negativen Tests bekommen.

Ausnahmen für Kunden bilden Friseure (dort gelten 3G und Maskenpflicht für Menschen, die weder geimpft noch genesen sind) sowie medizinisch oder pflegerisch notwendige Dienstleistungen (z.B. Physiotherapie, Augenoptiker- oder Hebammendienste, wo eine Maskenpflicht lediglich für Menschen gilt, die weder geimpft noch genesen sind).

Die Dienstleister selbst unterliegen 3G und Maskenpflicht. Ihre Betriebe müssen außerdem über ein entsprechendes Hygienekonzept verfügen sowie für die Kunden einen QR-Code bereitstellen, der zur Registrierung mit der Corona-Warn-App des RKI dient. Diese Registrierung ist freiwillig.

Hat der Dienstleister ein Ladenlokal, gilt auch hier die 2G-Regel für den Einzelhandel. Ausnahmen sind Fahrrad-, Kfz- und Mobiltelefon-Werkstätten, Banken, Sparkassen, Reinigungen, Waschsalons, Friseurgeschäfte, Optiker- und Hörgerätegeschäfte sowie Ladenlokale für medizinisch oder pflegerisch notwendige Dienstleistungen. Finden sich in einem Geschäft verschiedene Waren, ist ausschlaggebend, welches Sortiment überwiegt. In Ladenlokalen gilt außerdem eine Maskenpflicht, sofern diese mit der Dienstleistung vereinbar ist. Eine Ausnahme ist zum Beispiel die Bartpflege.

Clubs und Diskotheken dürfen nur noch mit halber Kapazität öffnen und höchstens 50 Gäste empfangen. Gleichzeitig gilt dort eine Maskenpflicht, auch beim Tanzen. Hinzu kommt 2G plus – dabei erhalten auch Geimpfte und Genesene nur dann Zutritt, wenn sie einen maximal 24 Stunden alten PCR-Test vorlegen. Dies gilt jedoch nicht für Menschen, die bereits 14 Tage zuvor oder früher ihre Auffrischungsimpfung erhalten haben. Die Gäste dürfen ihre Getränke und Speisen nur an festen Steh- oder Sitzplätzen an Tischen verzehren. Die genannten Kapazitätsbeschränkungen, 2G plus PCR sowie Maskenpflicht gelten auch bei Tanzpartys, Bällen und vergleichbaren Veranstaltungen in Gaststätten. Tanzveranstaltungen müssen beim Gesundheitsamt angemeldet werden, unangemeldet dürfen maximal zehn Personen teilnehmen.

Wer in Einrichtungen mit Publikumsverkehr geht, muss besondere Hygienekonzepte beachten. Dazu zählen insbesondere der Einzelhandel, Bildungseinrichtungen, Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen sowie Krankenhäuser, teilstationäre Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe.

Für diese Einrichtungen gilt:

  • Enge Begegnungen von Besuchern oder Teilnehmern sollten reduziert werden.
  • Die allgemeine Husten- und Niesetikette.
  • Eine OP-Maske oder eine Maske der Standards FFP2, FFP3, N95, KN95, P2, DS2 oder KF94 ist Pflicht.
  • In geschlossenen Räumen müssen Möglichkeiten zum Waschen oder Desinfizieren der Hände bereitstehen.
  • Oberflächen, die häufig berührt werden, sowie Sanitäranlagen werden regelmäßig gereinigt.
  • Innenräume werden regelmäßig gelüftet.
  • Besucherströme und der Weg zu Toiletten müssen so gestaltet sein, dass enge Begegnungen vermieden werden können.
  • In Pflegeeinrichtungen müssen sich Kunden mit ihren Kontaktdaten registrieren. Bei falschen Angaben droht ein Bußgeld von 1.000 Euro.
  • In vielen Geschäften gilt zusätzlich die 2G-Regel.

Einrichtungen mit Publikumsverkehr müssen für ihre Gäste einen QR-Cod bereitstellen, der zur Registrierung mit der Corona-Warn-App des Robert Koch-Instituts dient. Dies gilt auch für Veranstaltungen. Die Registrierung ist für Gäste aber freiwillig.

Der Einzelhandel ist geöffnet. Allerdings gilt für viele Geschäfte innerhalb geschlossener Räume die 2G-Regelung. Es dürfen also nur geimpfte oder genesene Kunden und Kundinnen den jeweiligen Laden betreten.

Ausgenommen von der 2G-Regel im Einzelhandel sind:

  • Kinder bis zur Einschulung,
  • Minderjährige, die getestet sind oder die anhand einer Schul-Bescheinigung nachweisen, dass sie regelmäßig getestet werden,
  • Personen, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können, dies mit einer ärztlichen Bescheinigung nachweisen und getestet sind.

Folgende Geschäfte sind von der 2G-Regelung ausgenommen:

  • Lebensmittelläden
  • Futtermittelläden
  • Wochenmärkte
  • Getränkemärkte
  • Apotheken
  • Geschäfte für medizinische Hilfsmittel und Produkte
  • Drogerien
  • Tankstellen
  • Poststellen
  • Reformhäuser
  • Babyfachmärkte
  • Zeitungsverkauf
  • Buchhandlungen
  • Baumärkte
  • Gartenmärkte
  • Blumengeschäfte
  • Tierbedarfsmärkte
  • Lebensmittelausgabestellen (Tafeln)

Finden sich in einem Geschäft verschiedene Waren, ist ausschlaggebend, welches Sortiment überwiegt. Die Betreiber des jeweiligen Geschäfts sind dafür verantwortlich, mehrmals täglich stichprobenartig den 2G-Status ihrer Kunden zu überprüfen.

In allen Geschäften müssen Kunden und Beschäftigte grundsätzlich eine OP-Maske oder eine Maske der Standards FFP2, FFP3, N95, KN95, P2, DS2 oder KF94 tragen. Ausgenommen bleiben Beschäftigte, wenn die Übertragung von Viren durch “ähnlich geeignete physische Barrieren” verringert wird. Zum Beispiel muss das Kassenpersonal im Supermarkt keine Maske tragen, wenn große Acrylglasscheiben angebracht sind.

Fahrschulen

Für Fahrschulen und Berufskraftfahrerweiterbildungsstätten gelten die Regelungen für außerschulische Bildungsangebote -also 2G in geschlossenen Räumen.

Familie und Freunde

Private Treffen werden – unabhängig vom Impfstatus sowie drinnen und draußen – auf maximal zehn Personen begrenzt. Wenn eine ungeimpfte Person teilnimmt, darf sich ein Haushalt höchstens mit zwei Personen eines weiteren Haushaltes treffen. Kinder bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres werden jeweils nicht mitgezählt.

Ausgenommen sind Personen, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können. Menschen mit Schwerbehindertenausweis dürfen von Begleitpersonen unterstützt werden. Paare, die nicht zusammen wohnen, gelten als gemeinsamer Haushalt.

In Freizeit- und Kultureinrichtungen (ausgenommen Bibliotheken und Archive) gilt 2G. Ausgenommen sind Kinder bis zur Einschulung sowie minderjährige Schüler, die regelmäßig in der Schule getestet werden. Personen, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können, kommen mit Vorlage einer ärztlichen Bescheinigung und eines negativen Tests rein. Die Einrichtungen müssen als Angebot für die Gäste einen QR-Code bereitstellen, der zur Registrierung mit der Corona-Warn-App des Robert Koch-Instituts dient. Die Registrierung ist für Gäste jedoch freiwillig.

Friseure

Bei Friseuren gilt sowohl für Kunden als auch für die Beschäftigten: 3G und Maskenpflicht für Menschen, die weder geimpft noch genesen sind. Die Betriebe müssen als Angebot für die Gäste einen QR-Code bereitstellen, der zur Registrierung mit der Corona-Warn-App des Robert Koch-Instituts dient. Die Registrierung ist für Gäste jedoch freiwillig.

Gastronomie

Der Verzehr in der Innengastronomie (Speisen und Getränke) ist nur an festen Sitz- oder Stehplätzen mit Tischen möglich. In den Innenräumen von Gaststätten gilt 2G. Ausgenommen sind Kinder bis zur Einschulung und minderjährige Schüler, die regelmäßig in der Schule getestet werden, die Corona-Testbescheinigungen aus der Schule müssen auf Verlangen vorgezeigt werden. Personen, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können, kommen mit Vorlage einer ärztlichen Bescheinigung und eines negativen Tests rein. Es gilt eine Maskenpflicht im Innenbereich, sobald die Gäste von ihrem Platz aufstehen. Auch die Mitarbeiter müssen eine Maske tragen.

Gastronomen müssen als Angebot für die Gäste einen QR-Code bereitstellen, der zur Registrierung mit der Corona-Warn-App des Robert Koch-Instituts dient. Die Registrierung ist für Gäste jedoch freiwillig.

3G gilt für folgende Ausnahmen:

  • für Betriebsangehörige in Kantinen
  • bei Bewirtungen aus beruflichen oder dienstlichen Gründen innerhalb einer geschlossenen Gesellschaft
  • für Hausgäste (Geschäftsreisende) in Hotels und anderen Beherbergungsbetrieben, wenn sie keinen Zugang zum Bereich für die Bewirtung von anderen Gästen haben
  • bei Bewirtungen von unaufschiebbaren Veranstaltungen von Parteien und Wählergruppen zur Aufstellung ihrer Bewerberinnen und Bewerber.

Geburtsvorbereitung

Kurse zur Geburtsvorbereitung und Rückbildung dürfen mit entsprechenden Hygienekonzepten stattfinden.

  • Vollständig Geimpfte: Es bedarf im Regelfall zweier Impfungen sowie eines weiteren Abstandes von 14 Tagen nach der letzten Impfung.
  • Genesene: Sie hatten eine Infektion mit dem Coronavirus. Diese Infektion muss zwischen 28 Tagen und 6 Monaten zurückliegen. Danach gelten sie als Geimpfte, wenn sie eine Impfung erhalten.
  • Erleichterungen gibt es für Personen, deren Auffrischungsimpfung (Booster-Impfung) mindestens 14 Tage zurückliegt. Sie sind von gewissen Testpflichten befreit.
  • Ein Impf- oder Genesenennachweis ist bei Veranstaltungen etc. nur gültig, wenn man sich ausweisen kann oder persönlich bekannt ist. Erfolgt der Nachweis mittels QR-Code, müssen Betreiber oder Veranstalter diesen mit der CovPassCheck-App des Robert Koch-Instituts (RKI) überprüfen.

Drinnen: In geschlossenen Räumen darf höchstens die Hälfte der Sitzplätze besetzt werden. Die Sitzplätze in unmittelbarer Nähe (vorne, hinten, daneben) zu einem Teilnehmer dürfen nicht oder nur mit einer nahestehenden Person besetzt werden. Es besteht auch am Platz eine Maskenpflicht.

Die genannten Einschränkungen gelten nicht, wenn der Veranstalter die Umsetzung von 2G gewährleistet und höchstens 50 Personen teilnehmen. Nehmen drinnen mehr als 50 Menschen unter 2G-Bedingungen teil, gilt die Maskenpflicht.

Draußen: Nehmen bei solchen Veranstaltungen draußen mehr als 100 Menschen teil, gilt eine Maskenpflicht. Eine generelle Begrenzung der Teilnehmerzahl gibt es für Gottesdienste und andere rituelle Veranstaltungen nicht.

Hochschule/Universität

Es gibt wieder Präsenzveranstaltungen. Es gilt 3G. Das negative Testergebnis darf nicht älter als drei Tage sein. Die Hochschulen können in ihrem jeweiligen Hygienekonzept eine kürzere Geltungsdauer vorsehen. So sieht es die aktuelle Corona-Hochschulverordnung vor.

Hochzeit

Hochzeiten dürfen stattfinden – unter bestimmten Auflagen:

  • In kleinem, privatem Rahmen gilt: Wenn dort in Innenräumen mindestens eine Person nicht geimpft oder genesen ist, dürfen neben den Angehörigen eines gemeinsamen Haushalts höchstens zwei weitere Personen aus einem anderen gemeinsamen Haushalt teilnehmen. Paare, die nicht zusammen wohnen, gelten als ein Haushalt. Kinder unter 14 Jahren werden nicht mitgezählt.
  • Als Veranstaltung muss ein Hygienekonzept erstellt werden. Es gilt dann 2G.

Bei einer kirchlichen Trauung gelten die Regeln für rituelle Veranstaltungen. Weitere Informationen zu Hochzeiten finden Sie auf der Webseite der Landesregierung.

Der Wert besagt, wie viele von 100.000 Menschen in den zurückliegenden sieben Tagen positiv auf Corona getestet und in eine Klinik eingeliefert wurden. Er wird inzwischen verstärkt als Grundlage für Corona-Einschränkungen herangezogen.

Hundeausbildung

Die Ausbildung von Hunden ist möglich.

Hygienemaßnahmen

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hat Hygienemaßnahmen definiert, um die Ausbreitung von Covid-19 einzudämmen. Dazu gehört besonders…

  • … sich regelmäßig und gründlich die Hände zu waschen.
  • … die Hust- und Nieshygiene zu pflegen.
  • … sich nicht an Mund, Nase und Augen zu fassen.
  • … ausreichend zu lüften.
  • … gute Haushaltshygiene mit haushaltsüblichen tensidhaltigen Wasch- und Reinigungsmitteln. Der routinemäßige Einsatz von Desinfektionsmitteln wird nicht empfohlen.

Darüber hinaus müssen Bürgerinnen und Bürger und beispielsweise Einrichtungen, Geschäfte und Institutionen vorrangig in Eigenverantwortung die allgemeinen Anforderungen an die Hygienemaßnahmen und Kontakteinschränkungen einhalten und die aktuellen Hygieneempfehlungen und Hinweise zur Viruseindämmung der zuständigen öffentlichen Stellen befolgen.

Inzidenzwert

Der Inzidenzwert gibt die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen an. Die Inzidenz war in der Pandemie lange Grundlage für viele Corona-Einschränkungen, etwa im Rahmen der Ende Juni ausgelaufenen Bundesnotbremse. Inzwischen werden daneben auch weitere Werte wie Krankenhauseinweisungen stärker berücksichtigt.

Isolation, selbstständig (Quarantäne)

Personen, die engen Kontakt zu einem Menschen mit einer nachgewiesenen Covid-19-Erkrankung hatten, sollen sich gleich und eigenständig in Isolation begeben. Sie müssen sich umgehend beim zuständigen Gesundheitsamt melden und dürfen ihre Häuslichkeit einmal für einen Corona-Test verlassen. Treten Symptome auf, müssen sie sich umgehend an den Fachdienst Gesundheit wenden.

Kitas

Alle erwachsenen Personen in den Kitas (also auch die pädagogischen Fachkräfte) müssen eine OP-Maske oder eine Maske nach den Standards FFP2, FFP3, N95, KN95, P2, DS2 oder KF94 tragen, wo immer das möglich ist. Situationsabhängig (zum Beispiel zur gezielten Sprachförderung oder beim Streitschlichten und Trösten der Kinder) kann vorübergehend auf das Tragen einer Maske verzichtet werden.

Das Personal muss entsprechend der 3G-Regelung am Arbeitsplatz getestet sein. Dies gilt auch für die Kindertagespflege. Bei geimpften und genesenen Personen reicht eine anlass- und symptombezogene Testung.

Alle Kinder werden dauerhaft in der Kita betreut. Eltern von Kita-Kindern erhalten vom Land kostenfrei für Kleinkinder geeignete Selbsttests. Damit sollen Eltern die Möglichkeit erhalten, ihre Kinder zwei Mal wöchentlich zu testen.

Für externe Personen (z. B. Caterer oder Getränke-Lieferanten) gilt in Kitas ab dem 24. November die 3G-Regel. Eltern sind zum Bringen und Abholen der Kinder von der Regel ausgenommen.

Kontaktbeschränkungen

Für private Treffen drinnen – und seit dem 4. Januar 2022 auch draußen – gilt: Sie sind unabhängig vom Impfstatus auf maximal zehn Personen begrenzt. Wenn eine ungeimpfte Person teilnimmt, darf sich ein Haushalt höchstens mit zwei Personen eines weiteren Haushaltes treffen. Kinder bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres werden jeweils nicht mitgezählt. Paare mit getrennten Wohnsitzen gelten als ein Haushalt.

Die Einhaltung eines Mindestabstandes von 1,50 Metern zu anderen Personen wird empfohlen. Das gilt auch für das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung, wenn der Abstand nicht eingehalten werden kann, sowie in Innenräumen generell, sofern Personen aus mehreren Haushalten zusammenkommen. Menschen mit Schwerbehindertenausweis dürfen von Begleitpersonen unterstützt werden.

Kontaktdatenerfassung

Eine Pflicht zum Erfassen von Kontaktdaten gibt es nicht mehr, außer bei Besuchern von Pflegeeinrichtungen. Es ist verboten, Kontaktdaten falsch anzugeben. Wer dies trotzdem macht, muss mit einem Bußgeld von 1.000 Euro rechnen. Kontaktdaten werden für einen Zeitraum von vier Wochen unter Wahrung des Datenschutzes aufbewahrt und danach vernichtet. Einrichtungen mit Publikumsverkehr müssen als Angebot für die Gäste einen QR-Code bereitstellen, der zur Registrierung mit der Corona-Warn-App des Robert Koch-Instituts dient. Die Registrierung ist jedoch freiwillig.

Krankenhaus

Die Versorgung von Patienten in Krankenhäusern ist sichergestellt. Neben den Hygieneregeln für Einrichtungen mit Publikumsverkehr und einem Testkonzept sind die Krankenhäuser individuell verantwortlich, welche weiteren Maßnahmen geboten sind. Besucher müssen geimpft, genesen oder getestet sein. Ausnahmen gibt es etwa im Fall einer Sterbebegleitung.

Kultur: Theater, Konzerte, Kino, Museum

Veranstaltungen, bei denen die Gäste feste Sitzplätze haben, dürfen höchstens 1.000 Teilnehmer haben. Dabei gilt immer eine Maskenpflicht. In der Landesverordnung werden als Beispiele Konzerte, Vorträge, Lesungen, Theater- und Kinovorstellungen genannt. Bei allen anderen Veranstaltungen dürfen im Innenraum höchstens 50, draußen 100 Menschen teilnehmen. In Kultureinrichtungen (außer in Bibliotheken und Archiven) gilt 2G. Ausgenommen sind Kinder bis zur Einschulung sowie minderjährige Schüler, die regelmäßig in der Schule getestet werden. Personen, die aus medizinischen Gründen ungeimpft sind, kommen mit Vorlage einer ärztlichen Bescheinigung und eines negativen Tests rein. Die Einrichtungen müssen als Angebot für die Gäste einen QR-Code bereitstellen, der zur Registrierung mit der Corona-Warn-App des Robert Koch-Instituts dient. Die Registrierung ist jedoch freiwillig.

Lüften

Die Landesregierung folgt einer Empfehlung der Bundesregierung, dem Lüften eine große Bedeutung zuzuweisen, da Aerosole maßgeblich dazu beitragen, dass sich Viren verbreiten. Aerosole sind kleine Tröpfchen, die Menschen ausatmen oder aushusten. Wissenschaftliche Erkenntnisse legen nahe, dass regelmäßiges Lüften das Infektionsrisiko in Räumen senkt.

Es gilt als erwiesen, dass …

  • … konsequentes, intensives und regelmäßiges Lüften wirksam ist, um die Ausbreitung des Virus zu hemmen.
  • … das Lüften nur in Kombination mit der AHA-Regel (Abstand, Hygiene, Alltagsmasken) hilft.
  • … je weniger Menschen sich in einem Raum zusammen aufhalten, desto geringer ist die Ansteckungsgefahr. Hier empfiehlt das Umweltbundesamt, Räume mit nur so vielen Menschen zu belegen, dass alle das Abstandsgebot von 1,5 Metern jederzeit einhalten können.

Als Grundformel gilt: Ein Besprechungsraum soll grundsätzlich alle 20 Minuten für drei Minuten im Winter, fünf Minuten im Frühling/Herbst und zehn Minuten im Sommer stoßgelüftet werden. Zusätzlich wird empfohlen, nach einem Niesen oder Husten ebenfalls zu lüften. Wird in geschlossenen Räumen das Abstandsgebot aus räumlichen Gründen unterschritten, empfiehlt das Umweltbundesamt eindringlich, weitere Schutzmaßnahmen, wie Maske oder Trennwände, zu nutzen.

Maskenpflicht

Vielerorts gilt weiter oder wieder eine Maskenpflicht: Im Einzelhandel, im Personenverkehr, in Innenbereichen von Gaststätten, Pflegeheimen, Kliniken, bei Veranstaltungen mit über 1.000 Teilnehmern (egal ob drinnen oder draußen) und in bestimmten Fällen bei Versammlungen müssen sogenannte qualifizierte Mund-Nasen-Bedeckungen verwendet werden. Auch in Ladenlokalen, in denen Publikumsverkehr herrscht, gilt jetzt wieder eine Maskenpflicht. Wer Menschen in Einrichtungen der Pflege oder der Eingliederungshilfe besucht, muss eine FFP2-Maske tragen (auch erlaubt sind FFP3, N95, KN95, P2, DS2 oder KF94), eine OP-Maske ist nicht ausreichend.

Ausnahmen bestehen dann, wenn – wie im Einzelhandel – die Infektionsgefahr durch physische Barrieren, zum Beispiel einen Spuckschutz, reduziert wird. Behörden können außerdem für Fußgängerzonen und Haupteinkaufsbereiche die Maskenpflicht anordnen. Zu den Mund-Nasen-Bedeckungen zählen OP-Masken und Masken der Standards FFP2, FFP3, N95, KN95, P2, DS2 oder KF94. Grundsätzlich nicht zulässig sind Alltagsmasken zum Beispiel aus Stoff sowie Masken mit Auslassventil.

Die Regeln im Detail:
Die Maske muss sowohl Mund als auch Nase bedecken.
Kinder unter sechs Jahren sind von der Maskenpflicht ausgenommen. Für ältere Kinder gelten die gleichen Regeln wie für Erwachsene. Allerdings empfiehlt das Gesundheitsministerium, dass Kinder eher OP-Masken als FFP2-Masken tragen, da diese passgenauer anzulegen sind.
Menschen mit körperlicher, geistiger oder psychischer Beeinträchtigung, die aufgrund dessen nicht in der Lage sind, eine Maske zu tragen, sind von der Maskenpflicht ausgenommen.
Menschen mit Hörbehinderungen und Menschen mit Sprachbehinderungen dürfen eine Mund-Nasen-Bedeckung abnehmen, soweit dies zum Zwecke der Kommunikation mit anderen erforderlich ist.
Sogenannte Face Shields dürfen von Personen getragen werden, die für Personen mit Hörbehinderung im Bereich der Kommunikation tätig sind.

Darüber hinaus wird in der Landesverordnung empfohlen, “nach Möglichkeit” in Innenräumen immer eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, wenn Personen aus mehreren Haushalten zusammenkommen.

Museum

In Museen gilt 2G. Ausgenommen sind Kinder bis zur Einschulung und minderjährige Schüler, die regelmäßig in der Schule getestet werden. Personen, die aus medizinischen Gründen ungeimpft sind, kommen mit Vorlage einer ärztlichen Bescheinigung und eines negativen Tests rein. Museen müssen als Angebot für die Gäste einen QR-Code bereitstellen, der zur Registrierung mit der Corona-Warn-App des Robert Koch-Instituts dient. Die Registrierung ist jedoch freiwillig.

Öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV)

In Bussen, Bahnen, Taxen und Schulbussen sowie an Bahnhöfen und Haltestellen gilt für Kundinnen und Kunden ebenso die Maskenpflicht wie für die Beschäftigten der Verkehrsbetriebe, soweit tätigkeitsbedingt physische Kontakte zu anderen Personen bestehen. Benötigt wird eine OP-Maske oder eine Maske nach den Standards FFP2, FFP3, N95, KN95, P2, DS2 oder KF94. Die aufgeführten Regeln gelten nicht für Passagiere in Fernzügen, Fernbussen, Fähren oder Flugzeugen, die Schleswig-Holstein nur durchqueren und das Verkehrsmittel nicht verlassen. In geschlossenen Abteilen, die allein oder mit Personen des eigenen Haushalts genutzt werden, gilt keine Maskenpflicht.

Darüber hinaus gibt es bundesweite Regeln: In Bussen und Bahnen gilt 3G. Fahrgäste müssen also einen negativen Test vorlegen, wenn sie nicht geimpft oder genesen sind. So ist es auch bei Inlandsflügen. Dagegen sind Taxen und die Schülerbeförderung ausgenommen. Die Kontrollen bleiben den Verkehrsunternehmen überlassen. Wie beim Schwarzfahren drohen Bußgelder. Einen Überblick zu den Beschlüssen des Bundes (z.B. 3G am Arbeitsplatz und in öffentlichen Verkehrsmitteln) und dem neuen Infektionsschutzgesetz finden Sie hier.

Pflegeheime

Die Aufnahme in ein Heim ist möglich. Bei Symptomen, die auf eine Infektion mit dem Coronavirus hinweisen könnten, muss die Aufnahme ärztlich abgeklärt werden. Bewohner von Alten- und Pflegeheimen sowie Einrichtungen der Eingliederungshilfe dürfen Besucher empfangen. Es gilt eine FFP2-Maskenpflicht (erlaubt sind auch Masken der Standards FFP3, N95, KN95, P2, DS2 oder KF94). Alle Besucher müssen sich vor dem Betreten eines Heimes testen lassen, auch geimpfte und genesene. Dies gilt auch in Einrichtungen der Gefährdetenhilfe und in Frühförderstellen. Dort betreute und untergebrachte Personen sowie deren Begleitpersonen, die die Einrichtung nur für einen unerheblichen Zeitraum betreten, gelten nicht als Besucher und sind von der Testverpflichtung ausgenommen.

Pflegeheimbetreiber müssen ihre angestellten und externen Mitarbeiter mindestens einmal pro Tag auf das Coronavirus testen. Auch geimpfte oder genesese Mitarbeiter müssen getestet werden, allerdings nur zwei Mal pro Woche. Für Besucher und Mitarbeiter muss es Testmöglichkeiten vor Ort geben. Die Testung von externen Personen muss mindestens an drei Tagen pro Woche jeweils für mindestens drei Stunden angeboten werden. Auch ein Selbsttest kann vor Ort durchgeführt werden, wenn dies in Anwesenheit von Einrichtungspersonal geschieht. Pflegeheimbetreibern, die keine Tests anbieten oder die Tests der Besucher nicht kontrollieren, droht ein Bußgeld bis 25.000 Euro.

Grundsätzlich gelten die Hygieneregeln für Einrichtungen mit Publikumsverkehr und individuelle Konzepte der jeweiligen Einrichtung. Für Gebäude der Pflege und der Eingliederungshilfe gilt:
Das Heim muss ein Hygienekonzept haben, das auch die sichere Ausgestaltung von Besuchen regelt.
Die Besuche in den Innenräumen der Einrichtung werden dokumentiert. Es werden Kontaktdaten erhoben.

Prostitution

Das Prostitutionsgewerbe ist erlaubt. Der Betrieb ist nur zulässig mit entsprechendem Hygienekonzept. Es gelten die Regeln für Dienstleistungen mit Körperkontakt – also 2G.

Reisen

In Hotels, Pensionen, Ferienwohnungen und anderen Beherbergungsbetrieben (auch Kreuzfahrtschiffe) sowie für organisierte Urlaubsfahrten mit Reiseunternehmen (in Innenbereichen) zu touristischen Zwecken gilt 2G-Plus. Das heißt, es muss ein Antigen-Schnelltest (höchstens 24 Stunden alt) oder ein PCR-Test (maximal 48 Stunden alt) vorgelegt werden. Ausgenommen sind hier Menschen, deren Auffrischungsimpfung mindestens 14 Tage her ist, Kinder bis zur Einschulung sowie minderjährige Schüler, die regelmäßig in der Schule getestet werden. Personen, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können, können mit Vorlage einer ärztlichen Bescheinigung und eines negativen Tests Gast sein.

3G gilt für Gäste, die schriftlich bestätigen, dass ihre Beherbergung ausschließlich aus geschäftlichen, beruflichen oder dienstlichen Gründen, aus medizinischen oder zwingenden sozialethischen Gründen erforderlich ist.

Schulen

Schüler müssen im Unterricht laut der aktuellen Schulen-Coronaverordnung wieder eine Maske tragen. Das gilt auch für Schulwege, sofern sich im Fahrzeug nicht nur Personen aus dem eigenen Haushalt befinden. Auf dem Schulhof und im Freien kann die Maske abgesetzt werden. Alle Schüler müssen sich zweimal in der Woche testen lassen. Für Geimpfte und Genesene gilt dies nicht, sie dürfen aber freiwillig Tests nutzen. Eine Anordnung zur Isolation und Quarantäne erfolgt im Einzelfall aufgrund einer Risikobewertung und nicht pauschal für ganze Lerngruppen. Das bedeutet, dass in der Regel nur noch unmittelbare Sitznachbarn oder enge Schulfreunde in Quarantäne geschickt werden.

Weitere Antworten zum Thema Schule und Corona gibt es in einem FAQ auf der Webseite der Landesregierung.

Schwimmbad / Spaßbad

In Schwimm- und Spaßbädern gilt 2G. Ausgenommen sind Kinder bis zur Einschulung sowie minderjährige Schüler, die regelmäßig in der Schule getestet werden. Personen, die aus medizinischen Gründen ungeimpft sind, kommen mit Vorlage einer ärztlichen Bescheinigung und eines negativen Tests rein. Die Bäder müssen als Angebot für die Gäste einen QR-Code bereitstellen, der zur Registrierung mit der Corona-Warn-App des Robert Koch-Instituts dient. Die Registrierung ist jedoch freiwillig.

Spielplatz

Spielplätze dürfen genutzt werden.

Für Indoor-Sport gilt 2G. Ausgenommen sind Kinder bis zur Einschulung sowie minderjährige Schüler, die regelmäßig in der Schule getestet werden. Personen, die aus medizinischen Gründen ungeimpft sind, können mit Vorlage einer ärztlichen Bescheinigung und eines negativen Tests teilnehmen. Für Berufssportler und Menschen, die Sportanlagen aus beruflichen Gründen betreten müssen, gilt 3G. Für ungeimpfte und nicht-genesene Berufssportler gilt dann allerdings eine Maskenpflicht in allen Bereichen mit Publikumsverkehr. Zu den Ausnahmen gehört auch, wenn der Sport für das Tierwohl geboten ist (z.B. Bewegung von Pferden) – auch hier findet die 3G-Regel Anwendung. Für Zuschauer von Indoor-Sportarten gelten die Regeln für Veranstaltungen, also 2G.

Therapieeinrichtungen

Therapieeinrichtungen wie Physiotherapiepraxen dürfen Patienten empfangen und unter Einhaltung eines Hygienekonzeptes arbeiten. Für Patienten, die weder geimpft noch genesen sind, gilt eine Maskenpflicht. Für die Dienstleister selbst sind 3G und Maskenpflicht geboten. Darüber hinaus gelten die Regeln für Einrichtungen mit Publikumsverkehr.

Tierparks, Wildparks, Aquarien, Zoos

Tierparks, Wildparks, Aquarien, Angelteiche, Zoos und Botanische Gärten können mit Hygienekonzepten öffnen. Innerhalb geschlossener Räume gilt 2G – ausgenommen sind Kinder bis zur Einschulung sowie minderjährige Schüler, die regelmäßig in der Schule getestet werden. Personen, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können, kommen mit Vorlage einer ärztlichen Bescheinigung und eines negativen Tests rein. Die Betreiber müssen als Angebot für die Gäste einen QR-Code bereitstellen, der zur Registrierung mit der Corona-Warn-App des Robert Koch-Instituts dient. Die Registrierung ist jedoch für Gäste freiwillig.

Unterkünfte: Hotels und Herbergen

In Hotels, Pensionen, Ferienwohnungen und anderen Beherbergungsbetrieben (auch Kreuzfahrtschiffe) gilt 2G-Plus. Das heißt, Gäste müssen einen Antigen-Schnelltest (höchstens 24 Stunden alt) oder einen PCR-Test (maximal 48 Stunden alt) vorgelegen. Menschen mit einer vollständigen Grundimmunisierung, die eine mindestens 14 Tage zurückliegende Auffrischungsimpfung nachweisen können, sind von der 2G-Plus-Testpflicht ausgenommen.

Dies gilt auch für Kinder bis zur Einschulung sowie minderjährige Schüler, die regelmäßig in der Schule getestet werden. Personen, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können, können mit Vorlage einer ärztlichen Bescheinigung und eines negativen Tests Gast sein. 3G gilt für jene Gäste, die schriftlich bestätigen, dass die Beherbergung ausschließlich aus geschäftlichen, beruflichen oder dienstlichen Gründen, aus medizinischen oder zwingenden sozialethischen Gründen erforderlich ist.

Weitere Informationen zu den Beherbergungsregeln finden Sie auf der Webseite der Landesregierung.

Die Corona-Verordnung untersagt Veranstaltungen mit mehr als 50 Personen drinnen und 100 Personen draußen. Ausgenommen sind Veranstaltungen, bei denen die Gäste feste Sitzplätze haben und “sich überwiegend passiv verhalten”. Dann dürfen bis zu 1.000 Menschen gleichzeitig zusammenkommen. In der Verordnung sind beispielsweise Konzerte, Vorträge, Lesungen, Theater- und Kinovorstellungen aufgelistet. Hier gilt dann immer eine Maskenpflicht.

Für sämtliche Veranstaltungen muss weiterhin ein Hygienekonzept erstellt werden. In geschlossenen Räumen gilt 2G. Für Bars und Diskotheken gibt es Sonderregeln (siehe oben). Ausgenommen von 2G sind Kinder bis zur Einschulung sowie minderjährige Schüler, die regelmäßig in der Schule getestet werden. Personen, die aus medizinischen Gründen ungeimpft sind, können mit Vorlage einer ärztlichen Bescheinigung und eines negativen Tests teilnehmen. Wenn weitere getestete Personen zu rein beruflichen Zwecken anwesend sind, müssen alle Teilnehmer eine Maske tragen.

Behörden können auch auf Weihnachtsmärkten sowie bei anderen Veranstaltungen mit Marktcharakter oder mehr als 1.000 zeitgleich Anwesenden außerhalb geschlossener Räume die 2G-Regelung anordnen. Dafür muss aber aufgrund der örtlichen Verhältnisse und des erwarteten Besucheraufkommens ein erhöhtes Infektionsrisiko bestehen.

Für die Teilnahme an (geschlossenen) beruflichen Veranstaltungen wie Tagungen und Seminaren gilt grundsätzlich 3G.

Veranstalter müssen als Angebot einen QR-Code bereitstellen, der zur Registrierung mit der Corona-Warn-App des RKI dient. Die Registrierung ist jedoch freiwillig.

Versammlungen

Wer eine Versammlung plant, muss ein Hygienekonzept erstellen (gilt nicht für Spontanversammlungen). Es gibt keine Begrenzung der Personenzahl.

Drinnen: Es dürfen innerhalb geschlossener Räume nicht mehr als die Hälfte der zur Verfügung stehenden Sitzplätze besetzt werden. Innerhalb geschlossener Räume dürfen Sitzplätze in unmittelbarer Nähe des Teilnehmers nicht oder nur mit einer nahestehenden Person besetzt werden. Alle Teilnehmer außer den Vortragenden müssen eine Maske tragen.

Die genannten Einschränkungen gelten nicht, wenn die Umsetzung von 2G gewährleistet ist und höchstens 50 Personen teilnehmen. Nehmen drinnen mehr als 50 Menschen unter 2G-Bedingungen teil, gilt dann auch eine Maskenpflicht.

Draußen: Nehmen bei einer Versammlung außerhalb geschlossener Räume mehr als 100 Menschen gleichzeitig teil, gilt die Maskenpflicht.

Ausnahmen: Die Versammlungsbehörden können nach Rücksprache mit den Gesundheitsbehörden abweichend von diesen Regeln Versammlungen genehmigen, beschränken oder verbieten, wenn dies verhältnismäßig ist.

Eine Versammlung wird laut schleswig-holsteinischem Versammlungsrecht wie folgt definiert: “Versammlung im Sinn dieses Gesetzes ist eine örtliche Zusammenkunft von mindestens drei Personen zur gemeinschaftlichen, überwiegend auf die Teilhabe an der öffentlichen Meinungsbildung gerichteten Erörterung oder Kundgebung.”

Weihnachtsferien

Während der Weihnachtsferien bis zum 9. Januar 2022 entfallen für Schülerinnen und Schüler die regelmäßigen Testungen an der Schule. Deswegen gilt während der Weihnachtsferien eine angepasste Testnachweispflicht. An Orten, an denen 3G gilt, müssen schulpflichtige Kinder dann einen höchstens 72 Stunden alten negativen Test vorlegen, der in einem Testzentrum, einer Apotheke oder vom Arzt durchgeführt wurde. Alternativ reicht allerdings auch ein zu Hause durchgeführter Selbsttest. Notwendig ist dabei, dass eine oder ein Sorgeberechtigter bestätigt, dass das Kind den Selbsttest durchgeführt hat. Diese Selbstauskunft ist mit einem Datum zu versehen. Entsprechend wie in der Schule hat diese Selbstauskunft eine Wirksamkeit von 72 Stunden. Zur Vermeidung von Missverständnissen wird empfohlen, das Formular des Bildungsministeriumsfür die Selbstauskunft, welches die Schulen bereits verwenden, zu benutzen.

Wellness: Sauna, Solarium, Whirlpool, Massage

Hier gilt 2G. Ausgenommen sind Kinder bis zur Einschulung sowie minderjährige Schüler, die regelmäßig in der Schule getestet werden. Personen, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können, kommen mit Vorlage einer ärztlichen Bescheinigung und eines negativen Tests rein. Die Betreiber müssen als Angebot für die Gäste einen QR-Code bereitstellen, der zur Registrierung mit der Corona-Warn-App des Robert Koch-Instituts dient. Die Registrierung ist jedoch freiwillig.

Wochenmarkt

Für Wochenmärkte gibt es keine Beschränkungen.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Welle Nord |
Nachrichten für Schleswig-Holstein |
04.01.2022 | 17:00 Uhr

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